Stadtverwaltung Hohenems
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13.08.2018

Die Highlander 2018 sind gekürt!

Die Highlander 2018 sind gekürt! (Foto: Dieter Mathis)
Die Highlander 2018 sind gekürt! (Foto: Dieter Mathis)
Die Highlander 2018 sind gekürt! (Foto: Dieter Mathis)
Die Highlander 2018 sind gekürt! (Foto: Dieter Mathis)

Laila Orenos und Mathias Nothegger gewinnen auf der 187 Kilometer langen Strecke die begehrten Trophäen und dürfen sich nun Sieger des Highlander Radmarathons 2018 nennen.

Punkt sechs Uhr früh machten sich am Sonntag, dem 12. August 2018, über 1.000 Teilnehmer aus 19 Nationen in Hohenems auf den Weg, Vorarlberg zur erkunden. Der Highlander-Radmarathon ist die größte Radsportveranstaltung in der Bodensee-Region. Ideale Wetterbedingungen versprachen landschaftliche und unvergessliche Eindrücke.

Die Menge war nicht enden wollend und zog sich wie ein breites Band von Dornbirn hinauf auf das Bödele. Das Tempo der Führungsgruppe war ambitioniert. Es ging durch den Bregenzerwald auf den 1.690 Meter hohen Hochtannberg-Pass. Von dort verlief die Strecke über Lech und den Flexenpass (1.810) weiter durch das Klostertal nach Bludenz und dann Richtung Faschinajoch (1.513) und das Furkajoch (1.756) zurück nach Hohenems. Auch in diesem Jahr war der Aufstieg ins Großwalserstal die Schlüsselpassage. Der spätere Sieger, der Bregenzer Mathias Nothegger, verschärfte das Tempo und setzte sich deutlich ab. Er überquerte die Ziellinie nach 5:11:51 Stunden. Neben dem Highlander-Titel sicherte er sich auch den des Vorarlberger Radmarathon-Landesmeisters. Zweiter wurde Florian Vrecko (GER, 5:17:40) vor Andreas Lenz (GER, 5:19:54).

Bei den Damen sicherte sich Laila Orenos (SUI, 5:51:39) erstmals die begehrte Highlander-Trophäe. Rang zwei ging an Isabell Vogel (GER, 6:24:25) vor Birgit Jehle (GER, 7:03:43).

Erstmalige Straßensperre des Furkajochs

In Abstimmung mit der Verkehrsrechtsabteilung des Landes Vorarlberg, der Bundespolizei und der Gemeinde Laterns wurde der Abschnitt vom Furkajoch bis nach Innerlaterns für andere Verkehrsteilnehmer erstmals gesperrt. Zudem wurde die Zeitnehmung von Innerlaterns bis Ortsanfang Muntlix ausgesetzt und für dieses Teilstück eine Mindestzeit von 14 Minuten vorgeschrieben.

„Beide Maßnahmen zusammen haben eine deutliche Verbesserung der Verkehrssicherheit sowohl der Teilnehmer des Highlander-Radmarathons als auch der anderen Verkehrsteilnehmer gebracht“, so OK-Chef Herbert Benzer.

Kleine Tour an Schwartmüller und Steffens

Die „kleine“ Tour „Rund um Vorarlberg“, bis zur Abzweigung ins Großwalsertal ident mit dem Highlander, mit 146 Kilometern und 2.400 Höhenmetern aber immer noch eine ordentliche Herausforderung, gewann die Deutsche Astrid Schartmüller (4:35:47) nach 2012 zum zweiten Mal vor Anna Entleitner (AUT, 4:36:48). Rang drei ging an die Vorarlbergerin Stefanie Frei (4:41:38) – sie kürte sich damit nach 2017 auch in diesem Jahr zur Radmarathon-Landesmeisterin in Vorarlberg.
Bei den Herren sicherte sich Alexander Steffens (GER) in starken 4:02:14 den Sieg. Platz zwei ging an Christian Schmitt (AUT, 4:08:47). Rang drei an Johannes Herrmann (GER, 4:08:48).

Vorabend des Highlanders auch schon sehr sportlich

Traditionell begann das sportliche Event in Hohenems schon am Vorabend. Zuerst übernahmen die „Stars von morgen“ – beim Käferle-Cup – den Schlossplatz, ehe sich das MTB-Team Hohenems präsentierte. Im Anschluss bot ein sehr gut besetztes Kriterium ein abwechslungsreiches und schnelles Rennen. Die Führung wechselte von Beginn an. „World Tour“-Fahrer und Lokalmatador Matthias Brändle (Trek Segafredo) drückte gemeinsam mit dem Team Vorarlberg Santic dem Rennen den Stempel auf. Auch die Kriteriums-Spezialisten Tobias Erler und Dario Rapps zeigten ihr Können, aber im Finale zockte der Oberammergauer Youngster Lukas Meiler alle ab. Durch eine Überrundung gewann er vor Tobias Erler (GER / Brosch Kempten) und Meilers Teamkollegen Gian Friesecke. Auf Rang vier landete Matthias Brändle!

Detaillierte Ranglisten finden Sie auf www.highlander-radmarathon.at

Fotos: Dieter Mathis