Stadtverwaltung Hohenems
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Stadtplan
26.09.2018

Leseherbst 2018

Bernd Schuchter (Foto: Peter Gründhammer)

Vom 3. Oktober bis zum 19. Dezember 2018 wird jeden Mittwoch in der Zeit von 15.30 bis 16 Uhr in der öffentlichen Bücherei Kindern ab vier Jahren vorgelesen. Die Bilderbuchkisten sind vollgefüllt mit tollen Geschichten. Eintritt frei.

Die weiteren Veranstaltungen der Bücherei in den nächsten Monaten (Eintritt: jeweils 7 Euro) sind folgende:

Dienstag, 2.10.2018, 20.15 Uhr: „Herr Maschine oder vom wunderlichen Leben und Sterben des Julien Offray de La Mettrie“

Bernd Schuchter liest aus seinem neuen Roman. Der Arzt, Sozialreformer und Philosoph La Mettrie war ein umstrittener Publizist des 18. Jahrhunderts, der sich mit den Autoritäten seiner Wissensgebiete anlegte und seinen medizinischen Fachkollegen Profitgier und Unwissen vorwarf. Seine Zeitgenossen nannten ihn einen Maschinen-Mann – nach seinem Buch „L’Homme Machine“. Musikalische Begleitung: Martin Rüdisser (Akkordeon).

Donnerstag, 18.10.2018, 20 Uhr: „Die rote Frau“

Alex Beer liest aus ihrem zweiten Krimi. Wien, 1920: Die Stadt von Kriminalinspektor August Emmerich ist ein Ort der Extreme, zwischen bitterer Not, politischen Unruhen und wildem Nachtleben. Während seine Kollegen den aufsehenerregenden Mordfall an dem beliebten Stadtrat Richard Fürst bearbeiten, müssen Emmerich und sein Assistent Ferdinand Winter Kindermädchen für eine berühmte Schauspielerin spielen. Dabei kommen sie einem perfiden Mordkomplott auf die Spur.

Donnerstag, 8.11.2018, 20 Uhr: „Grenzfälle“

Gabriel Heim liest aus seinem noch unveröffentlichten Manuskript. Der Autor rekonstruiert zehn Flucht- und Überlebensbiografien aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Wahre Geschichten aus dem Fundus der Briefe, Bittschreiben und Eingaben bei der schweizerischen Fremdenpolizei. Und immer geht es um die Frage: „Wer darf bleiben, wer muss gehen?“

Donnerstag, 22.11.2018, 20 Uhr: „50 Jahre 68er – Was ist geblieben?“

Gertrud Leimser durchleuchtet an diesem Abend den Aufbruch von damals und seine Folgen. „1968 fing der Planet Feuer“, sagte Daniel Cohn-Bendit einmal und bezeichnete damit eine politische und kulturelle Revolte, die nationale Grenzen sprengte. Die 68er-Bewegung ist zu einem Mythos geworden. Klischees prägen die Erinnerungskultur.