Stadtverwaltung Hohenems
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15.03.2018

Klassik erleben – in die Geschichte eintauchen

Schubertiade

Ab Donnerstag, dem 23. März 2018, startet die Schubertiade Hohenems ihre Konzertsaison 2018 – und öffnet mit 40 Räumen in sechs historischen Gebäuden wieder eine ganze besondere Museenlandschaft.

Ein Kammerkonzert, das Johannes Brahms gewidmet ist, eröffnet den von 23. bis 25. März 2018 währenden Konzertreigen im Markus-Sittikus-Saal, dessen prächtiger Garten in den Pausen der kommenden Kammer- und Orchesterkonzerte zum Frühlingsspaziergang einlädt. Tickets sind unter Tel. 05576/72091 bzw. E-Mail info@schubertiade.at erhältlich; für jugendliche Konzertbesucher/innen gibt es eigene Angebote.
Von 23. bis 24. März öffnet die Schubertiade zudem von 10.30 bis 17 Uhr ihre Museumseinrichtungen – es bietet sich also an, einen Konzert- mit einem Museumsbesuch zu verbinden.

Die März-Konzerte der Schubertiade im Überblick

  • Donnerstag, 22. März, 20 Uhr: Gabriel Le Magadure  (Violine), Valentin Erben (Violoncello) und Shani Diluka (Klavier): Kammerkonzert mit Klaviertrios von Brahms
  • Freitag, 23. März, 20 Uhr: Sir András Schiff (Leitung und Klavier) und Cappella Andrea Barca: Klavierkonzerte von Bach
  • Samstag, 24. März, 16 Uhr: Carolin Widmann (Violine), Felix Klieser (Horn) und Martin Helmchen (Klavier): Kammerkonzert mit Violinsonaten von Brahms
  • Samstag, 24. März, 20 Uhr: Apollon Musagète Quartett und Marie-Elisabeth Hecker: Kammerkonzert mit Streichquartetten und -quintetten von Mozart
  • Sonntag, 25. März, 11 Uhr: Liza Ferschtman (Violine), Harriet Krijgh (Violoncello) und Aleksandar Madžar (Klavier): Kammerkonzert mit Werken von Brahms

Die Museen des Schubertiade-Quartiers

Das „Franz-Schubert-Museum“(Marktstraße 1) zeigt in zwei Etagen inklusive eines Hörraumes Leben und Werk des großen Komponisten.
Direkt gegenüber gelegen, lädt das „Nibelungen-Museum“ (Marktstraße 6) ein, das künstlerisch oft rezipierte mittelalterliche Heldenepos im Besonderen aus musikhistorischer Sicht kennen zu lernen: Hier anhand Wagners „Ring des Nibelungen“ und bedeutender Interpret/innen.
Unweit entfernt bietet das „Schubertiade-Museum“ (Marktstraße 15) Einblicke in die Geschichte des bedeutenden Musikfestivals, das erstmals 1976 stattgefunden hatte; aber auch weitere  Verdienste der Schubert-Rezeption in den vergangenen zwei Jahrhunderten werden dargestellt.
Ein kurzer Fußweg führt zum „Legge-Museum“ (Marktstraße 5), das dem bedeutenden Schallplattenproduzenten Walter Legge gewidmet ist, aber auch einen Raum zum familiär mit diesem Haus verbundenen Schriftsteller Stefan Zweig für die Öffentlichkeit öffnet.
Das „Elisabeth-Schwarzkopf-Museum“ (Schweizer Straße 1) erlaubt dank des musikhistorisch bedeutenden Nachlasses Einblicke in das Leben der großen Sängerin; dieses Jahr ist nochmals die umfangreiche Fotoausstellung zu sehen, welche Aufnahmen vor wie auch hinter der Bühne versammelt.
Das „Schuhmacher-Museum“ (Marktstraße 15) lässt anhand der Werkstätte Karl Nachbauers klassisches Schumacher-Handwerk und dessen Entwicklung kennenlernen.
Der „Markus-Sittikus-Saal“ (Graf-Maximilian-Straße 3) bietet schließlich nicht nur einem Konzertsaal mit ausgezeichneter Akustik Raum, sondern auch einer Dauerausstellung im Foyer, die der großen Zeit des Salzburger Fürsterzbischofes Markus Sittikus gewidmet ist. Diese Ausstellung ist für Konzertbesucher/innen jeweils zwei Stunden vor Konzertbeginn sowie in den Pausen zugänglich.

Weitere Informationen unter www.schubertiade.at