Stadtverwaltung Hohenems
A+
A+
A+
Bürgermeldungen
drucken
Stadtplan
17.05.2018

Homunculus 27 – ein voller Erfolg!

Geierwally: Dorothee Carls und Annika Pilstl (Die Exen) als selige Fräulein mit Geier Hansi. (Foto: Kurt Böckle)

Susi Claus, Nachfolgerin der bisherigen künstlerischen Leiter Christoph Bochdansky, Pavel Möller-Lück und Pierre Schäfer, hat ihr erstes „Homunculus“-Festival mit Bravour über die Bühne gebracht.

„Die Konfettikanonen dürfen bestückt werden, die neuen Wellen trugen ans Ufer – ich bin begeistert, wie das Programm angenommen worden ist“, erklärt die neue künstlerische Leiterin des renommierten Hohenemser Figurentheaterfestivals. Knapp 3.000 Besucher/innen – eine Auslastung von 95 % – und ein begeistertes Feedback der Gäste sind das Fazit der 27. Auflage des internationalen Festivals „Puppen, Pointen und Poesie“ im Hohenemser Löwensaal.

Zahlreiche Premieren

Mit einer eigenen poetischen Flucht aus dem Altenwohnheim, der Premiere von „Der Morgen kann warten“ – startete die neue Leiterin in eine Theaterwoche voller Poesie, Humor, feinen Miniaturen und herrlichen Pointen. Insgesamt acht Österreich-Uraufführungen kamen auf die Bühne. So das umjubelte Stück des Theaters Zitadelle „Berliner Stadtmusikanten, Teil 3“ oder „Frau Meier, die Amsel“, ein entzückendes „Schneewittchen“ von Anna Rampe, der „Fuchs, der den Verstand verlor“ oder der „Wolf und die sieben Geißlein“ sowie eine fulminante „Geierwally“, in der Alpenklischees herrlich tragikomisch verarbeitet wurden. Die experimentellen Miniaturen der Nachwuchspuppenspieler/innen der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Stuttgart überzeugten das Publikum des Rudolf-von-Ems-Kleinkunstpreises.

Ausblick auf Homunculus 28

Nach dem Festival ist vor dem Festival. „Homunculus 28“ findet vom 23. bis 31. Mai 2019 in Hohenems statt und trägt das Motto „Alte Theaterliebe rostet nicht“. „Wir werden im Jahr 2019 einen Festivaltag lang den Stadtteil Herrenried sowie zum dritten Mal wieder einen historischen Keller bespielen“, freut sich Geschäftsführer Dieter Heidegger auf die geographische „Erweiterung“ des Festivals. Susi Claus: „Passend zum Thema werden bekannte Gesichter wie Pierre Schäfer zu Gast sein, ebenso werden auch wieder Theaterexperimente die Besucher/innen überraschen.“