Stadtverwaltung Hohenems
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Stadtplan
24.04.2018

Eröffnung Kunstinstallation auf Alt-Ems

155 Schritte ins Paradies

Das Besucher- und das mediale Interesse war groß, als am vergangenen Samstag, dem 21. April 2018, auf der Burgruine Alt-Ems feierlich die Kunstinstallation „155 Schritte ins Paradies“ von Uta Belina Waeger eröffnet wurde. Zahlreiche Gäste von nah und fern ließen es sich nicht nehmen, den Schlossberg zu besteigen und den Begrüßungsworten von Verkehrsverein Obmann Dieter Heidegger sowie der Eröffnungsrede von Kabarettistin Gabi Fleisch zu lauschen.

Nach der Enthüllung einer Tafel durch die in Lustenau geborene Künstlerin Uta Belina Waeger – welche dem Verkehrsverein und den Unternehmen Visuform und E-Werke Frastanz sowie allen Unterstützer/innen dankte – führte der Weg der Installationen durch die ehrwürdigen Reste der Burgruine Alt-Ems und brachte die Besucher/innen zum Nachdenken und Schmunzeln. Zur Vernissage waren auch die Künsterkolleg/innen Ilse Aberer, Roland Adlassnigg, Arno Egger, Andreas Ender, Peter Lederer und Elke Maria Riedmann sowie Edmund und Doris Banzer (Kulturkreis), Emmo und Margot Amann (Museum auf Zeit), Buchautor Conrad Amber, Thomas Schwiegelshon (Grabher Bau) und Andreas Mathis (Werkhof Hohenems) sowie Bürgermeister Dieter Egger, Vizebürgermeister Bernhard Amann und die Stadträte Angelika Benzer und Johannes Drexel, MAS gekommen.

Das mehrteilige Werk, bestehend aus 23 Elementen, beschreibt einen Stationenweg vom Eingang, dem Kaspartor der Burgruine Altems, bis zum vermeintlichen Ausgang der Hochburg, dem Hortensia-Garten. Die Besucher/innen sind Akteure, welche an den Stationen – ähnlich einem Verkehrsleitsystem – mittels „bekannt-unbekannten“ Schildern eingeladen sind, ihre Sinne und Gedanken zu schärfen und so das Burgareal neuartig oder anders zu erfassen. Die Tafeln stehen bewusst an neuralgischen Positionen, seien sie historisch-inhaltlich relevant, geografisch interessant, oder auch nur wahrnehmungstechnisch von Bedeutung. Vor allem ist der Blick gefordert. Außerdem sind die visuellen Zeichen dem Betrachter mehr oder weniger geläufig. Oder doch nicht? Die Ausstellung ist noch bis 14. Oktober 2018 frei zugänglich – überzeugen Sie sich am besten direkt vor Ort selbst von der spannenden Wirkung der auffälligen Tafeln und Zeichen.