Stadtverwaltung Hohenems
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Stadtplan
16.05.2018

Emsiana 2018

Die emsiana belebt und inspiriert erneut das Hohenemser Zentrum.

Auch in ihrem zehnten Jahr haucht die Emsiana der Stadt wieder neues Leben ein.  „Fülle und Leere“ lautet das Motto der Jubiläums-Emsiana, die zu ihren Ursprüngen zurückkehrt und von Donnerstag, dem 17. Mai bis Sonntag, dem 20. Mai 2018, Plätze bespielt und städtischen Freiraum öffnet. Auf dem Programm stehen Konzerte, Ausstellungen, Führungen, Lesungen, ein Kinderprogramm und vieles mehr.

Das Kulturfestival wurde 2009 von DI Markus Schadenbauer-Lacha gemeinsam mit dem Kulturkreis, dem Jüdischen Museum sowie weiteren Hohenemser Kulturinstitutionen initiiert, um das kulturelle Leben und Angebot der Stadt maßgeblich zu bereichern.
Dabei wird das Kulturjuwel von der Stadt Hohenems unterstützt.

Eröffnet wird die Emsiana 2018 am Donnerstag, dem 17. Mai 2018, um 19.30 Uhr, im Markus-Sittikus-Saal, Graf-Maximilian-Straße 3, mit einer Festrede der Kulturwissenschaftlerin Angelika Fitz. Die Leiterin des Architekturzentrums Wien und gebürtige Vorarlbergerin spricht zu den „Potentialen des Städtischen“.

Bereits traditionell gestaltet das junge Kammerorchester „tonart sinfonietta“ unter der Leitung von Markus Pferscher den musikalischen Rahmen der Eröffnung. Der aus Bregenz stammende Gitarrist Alexander Swete verstärkt das Ensemble als Solist.

Im Anschluss an den Festakt geleiten Turmbläser die Gäste zu den Emsiana-Ausstellungen, die bis Mitternacht geöffnet sind. Ein Wanderkiosk bespielt den Festivalplatz beim Salomon-Sulzer-Saal gastronomisch.

Konzerte 

  • Donnerstag, 17. Mai, 19.30 Uhr, Markus-Sittikus-Saal: tonart sinfonietta
  • Freitag, 18. Mai, 20.30 Uhr, Salomon-Sulzer-Saal: Fatima Spar Quintett, Weltmusik 
  • Samstag, 19. Mai, 10 – 12 Uhr: Robert Matlaszkovszky, Salomon-Sulzer-Platz
  • Samstag, 19. Mai, 12 – 14 Uhr: Musikduo La Vida: Carmen Maier und Gerold Burtscher, Salomon-Sulzer-Platz
  • Samstag, 19. Mai, 20.30 Uhr, Salomon-Sulzer-Saal: Daniel Kahn and The Painted Bird, Weltmusik 
  • Sonntag, 20. Mai, 11 Uhr, Salomon-Sulzer-Saal: Trio Emsiana, Jazzmatinée
  • Sonntag, 20. Mai, 19 Uhr, Salomon-Sulzer-Saal: Masaar Hubb, Improvisationen über Fülle und Leere und Liebe von Paul Gulda und Marwan Abado

Museen & Ausstellungen

Alle Museen und Ausstellungen können während den Veranstaltungstagen bei freiem Eintritt besucht werden:

  • „Verbinden“, Skulpturen von Walter Spiegel, Marktstraße 15
  • „Federleicht“,  Textilkunst von Maria Baumschlager-Dünser, Brettauerhaus, Schweizer Straße 17 
  • „Beziehungsporträts“, Malerei von Lorenz Helfer, Mondscheingasse 1 
  • „Achtsamkeit“, Fotografien von Michael Gunz, Innenhof Ecke Harrachgasse/Marktstraße 
  • „Noch sind die Tage der Rosen!“, eine Installation von Jeannette Frei, Freiraum zwischen Harrachgasse 4 und 6 
  • „Papiergewächse“, geknüpfte Gewebe von Dorothea Rosenstock, Löwenberg-Keller 
  • „155 Schritte ins Paradies?“, eine Kunstinstallation von Uta Belina Waeger, Burgruine Alt-Ems, Schlossberg 
  • „Hohenems um die Zeit von 1600“, Alte-Zeiten-Museum, Sägerstraße 5 
  • Museum auf Zeit, Marktstraße 26 
  • Stoffels Sägemühle, Sägerstraße 11 
  • Schuhmacher-Museum, Marktstraße 15
  • Jüdisches Museum Hohenems mit der Sonderausstellung „Sag Schibbolet! Von sichtbaren und unsichtbaren Grenzen“, Schweizer Straße 5

Lesungen, Vorträge & Co

  • Wanderkiosk, Modularer Freiraum im Festivalzentrum, Salomon-Sulzer-Platz 
  • Visionscafé, Marktstraße 40 und je nach Witterung mit der Bar im Stadtzentrum
    Stefanie Vogel, junge Hohenemser Malerin
    Heinz P. Nitzsche, Liechtensteiner Künstler, Werke in Holz und Beton
    Installationen zum Thema Fülle und Leere im Stadtzentrum. Wer suchet, der findet.
    Liebesgedichte und spanische Gitarre
  • Kulturcafé Kitzinger, Schweizer Straße 15, Kitzinger-Haus, Kunst im Café und Lesung. Samstag, 19. Mai, 18 Uhr: „Fülle und Leere – Spannungsfeld der Kreativität“. Vortrag mit Wolfram Secco und Sabine Bader.
  • Sonntag, 20. Mai, 10.30 Uhr, Bücherei Hohenems: „Wie kommt die Fülle in die Leere?“, Herwig Bitsche präsentiert neue und bewährte Bilderbücher aus dem NordSüd Verlag.

Führungen & Einblicke

  • „Der Weg war Vorarlberg“, Führung an den Alten Rhein, Freitag, 15 – 17 Uhr, Treffpunkt Jüdisches Museum, Ende der Führung: Zollamt Hohenems 
  • „Sag Schibbolet. Von sichtbaren und unsichtbaren Grenzen“, Führungen durch die Sonderausstellung im Jüdischen Museum, Freitag, 17.30 Uhr, Samstag, 15 und 18 Uhr, Sonntag, 11.30 Uhr 
  • „Fülle und Leere im Viertel“, eine literarische Viertelführung mit Dr. Hanno Loewy, Samstag, 16 Uhr, Sonntag, 10 Uhr, Treffpunkt: Salomon-Sulzer-Platz 
  • „Die Ungünstigkeit dieses Bergrückens erklärt das Fehlen...“, ein Rundgang über den Jüdischen Friedhof, Sonntag, 14 Uhr, Treffpunkt: Friedhofseingang 
  • „d‘Seaga“ – von Weinbau bis Industrie, Samstag, 15 und 17 Uhr, Sonntag, 11 Uhr, Treffpunkt: Alte-Zeiten-Museum, historischer Spaziergang mit einer Bewohnerin
  • „Offene Pforten“, Villa Ivan und Franziska Rosenthal, Freitag, 17 und 19 Uhr, Samstag, 14, 16 und 18 Uhr, Sonntag, 11, 14 und 16 Uhr, Treffpunkt: Radetzkystraße 1

Kinderprogramm

  • „Vorhang auf! Das Spiel kann beginnen!“, Theaterwerkstatt unter der Leitung von Sabine Bader, Freitag, 18. Mai, 16 Uhr, Salomon-Sulzer-Saal
  • „Funky Currywurst Brothers“, Kinderkonzert, Samstag, 19. Mai, 15 Uhr, Salomon-Sulzer-Saal

Wanderkiosk - Modularer Freiraum im Festivalzentrum

(Do 21–24 | Fr 18–22 | Sa 10–22 | So 11–17 Uhr | Salomon-Sulzer-Platz)
 
Wanderkiosk: eine Gruppe von initiativen Menschen um den Architekten Martin Mackowitz haucht der Idee des Kiosk seit 2016 Leben und Möglichkeiten ein.

Budiker: Spielführer, Regisseur und Alleinherrscher über die Kiosk- Machenschaften, der dafür sorgt, dass der richtige Rahmen gewahrt bleibt. Quasi auf Lebzeiten dem Kiosk verschrieben.
Am liebsten lässt er sich natürlich einladen, der Wanderkiosk. Und wenn die Emsiana ruft, dann packt der Budiker gewissenhaft seine Genusswaren, um mit seinen Mitmenschen den gesunden Umgang mit dem Ungesunden zu pflegen. Als temporäres Objekt, bizarre Intervention und Auszeit in der alltäglichen Geschäftigkeit, ladet der Wanderkiosk ein zum Verweilen. Er zeigt uns allen, dass man wieder zusammenkommen kann und dass man Nachbarn hat, die einem immer näher sind als die digitale Welt. Frei nach dem Motto »Ist eh alles da« spielt er stets mit der bereits vorhandenen sozialen und kreativen Substanz des Ortes und ist neben Forum für Pluszeit ebenso Bühne für willkommene »Gastspiele«.

Auf der Webseite www.wanderkiosk.at wird über die Nutzung während der Emsiana informiert und Interessierte können sich per E-Mail anmelden unter hallo@wanderkiosk.at.

Der Wanderkiosk wird bei guter Witterung am Samstag, um 14 Uhr noch um einen musikalischen Auftritt der tonart Bigband bereichert.

www.emsiana.at