Stadtverwaltung Hohenems
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Bürgermeldungen
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Stadtplan
09.11.2018

Beschlossen: Hohenems beteiligt sich an der Bewerbung für die Kulturhauptstadt 2024!

Die Hohenemser Stadtvertretung

Hohenems sagt klar „JA“ zur Kulturhauptstadt! Bei der Stadtvertretungssitzung vom 6.11.2018 wurde mit 29 von 36 Stimmen beschlossen, die bisher erarbeiteten Unterlagen rund um die Bewerbung zur Kulturhauptstadt 2024 gemeinsam mit den Städten Dornbirn, Feldkirch und der Region Bregenzerwald einzureichen.

Die Chancen stehen gut: Als Konkurrenten bewerben sich noch St. Pölten und Bad Ischl um den Titel der Kulturhauptstadt, welcher nicht nur beträchtliche Kulturförderungen seitens der EU und des Bundes in Aussicht stellt – auch der Wert der internationalen Werbung liegt im Millionenbereich.

Einzigartige Möglichkeit für Hohenems und Vorarlberg

Bettina Steindl – Projektleiterin der „Kultur Perspektiven 2024“ – fasst zusammen: „Nach zahlreichen Workshops, Netzwerktreffen und Kulturprojekten im ganzen Land wurde ein Konzept für diese Region erarbeitet. Die Kulturhauptstadt bietet die einzigartige Möglichkeit, Europa nach Vorarlberg zu bringen und Vorarlberg im europäischen Raum zu positionieren. Viele Veranstaltungen werden kostenlos und für alle Menschen dieses Landes zugänglich sein. Offenheit für alles und Alle ist das klare Ziel!“

„Wir profitieren bereits vom Prozess allein!“

Auch Bürgermeister Dieter Egger betont den Wert des Projekts: „Es geht hier nicht nur um den Titel der Kulturhauptstadt – das Wertvolle ist und war bisher auch der Weg dorthin. Der Prozess ist das, von dem wir profitieren: Er bringt Kulturtreibende und Kulturinteressierte kirchturm- und grenzüberschreitend zusammen, bringt so neues hervor und hilft Visionen für die Zukunft zu entwickeln. Das ist das, von dem Hohenems und die Region am Ende langfristig und nachhaltig profitieren kann, und darum ist es sehr erfreulich, dass auch die Hohenemser Stadtvertreter diese Vision mit großer Mehrheit teilen!“

Die Städte und die Region Bregenzerwald planen für die Bewerbung 435.000 Euro in die Hand zu nehmen – der Hohenemser Anteil wird 50.000 Euro betragen.