Stadtverwaltung Hohenems
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13.03.2018

„Eine unglaubliche, wahre Geschichte“

Autor Niko Hofinger und Dr. Hanno Loewy im Gespräch.

Vergangenen Donnerstag, dem 8. März 2018, wurde der Roman „Maneks Listen“ erstmals mit einer Lesung im Jüdischen Museum präsentiert.

Ein israelisches Filmteam will 2012 eine Dokumentation über den 1987 verstorbenen Präsidenten der Israelitischen Kultusgemeinde von Tirol und Vorarlberg Ernst Beschinsky drehen. Nur: Der Großvater des Regisseurs hat denselben Namen und wurde am selben Tag in Wien geboren. Wer ist der „wahre“ Beschinsky? Ein Skandal droht.

Historiker Niko Hofinger, der seit langem mit dem Jüdischen Museum Hohenems für dessen genealogische Datenbank zusammenarbeitet, hat mit „Maneks Listen“ seinen Debütroman vorgelegt. Erzählt wird eine unglaubliche Lebensgeschichte im 20. Jahrhundert, die dennoch auf Tatsachen beruht – und so auch die Geschichte eines Schlagerkomponisten, der 1938 über Hohenems in die Schweiz flieht, einflechtet. Seit Jahren hat Hofinger die Geschichte Beschinskys recherchiert – das Ergebnis ist nun eine Filmdokumentation und ein Roman, der im Limbus Verlag erschienen ist. Verleger Mag. Bernd Schuchter – sein Verlag hatte einige Jahre seinen Sitz in Hohenems – freute sich, zahlreiches Publikum im Jüdischen Museum zu begrüßen, bevor der Autor den Roman im Gespräch mit Museumsdirektor Dr. Hanno Loewy präsentierte.