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16.10.2018

Jahrgang 1943 – 5 Tage in der Steiermark zum 75er!

Jahrgang 1943 – 5 Tage in der Steiermark zum 75er!

Von Montag, dem 24. bis Freitag, dem 28. September 2018, waren 25 Teilnehmer des Jahrgangs 1943 Hohenems auf großer Fahrt im steirischen Vulkanland.

Noch mit leichtem Regen beim Start ging die Fahrt durch den Arlbergtunnel ins Inntal, weiter durch das Brixental und über Kitzbühel und die Felbertauernstraße bis Lienz – wo zum ersten Mal der blaue Himmel die 43er begrüßte. Und dieser blaue Himmel begleitete die Teilnehmer in weiterer Folge vom ersten bis zum letzten Tag. In Lienz wurde die übliche, erste Rast eingelegt und die „gsunde“ Mittagsjause, diesmal Kümmelbraten mit Brot und Getränken, genossen. Die Fahrt führte am Wörthersee entlang und über die Pack in die Steiermark. In Graz gab es eine Stunde zur freien Verfügung für die Besichtigung der Landeshauptstadt oder einen kleinen Einkehrschwung. Danach ging es direkt nach Mettersdorf am Saßbach, wo im „Saßtalerhof“ der Wirt bereits den roten Teppich ausgelegt hatte – zum Empfang der Reisegruppe aus dem Ländle. Mit Zimmerbezug und einem anschließenden, ausgezeichneten Backhendlbuffet ging der Tag der Anreise zu Ende.

Das gute Frühstücksbuffet und der azurblaue Himmel weckte auch die letzten Geister und gemeinsam wurde die erste Ausflugsfahrt gestartet. Unterkunftschef Peter Jöbstl begleitete die Gruppe mit den notwendigen Infos und seinen humorvollen Vorträgen samt Führungen alle drei Ausflugstage. So ging es am Dienstag vorbei an der Riegersburg zur Schokolademanufaktur „Zotter“, mit kleiner Einkaufstour und Information. Die Fahrt führte dann weiter nach Ungarn sowie nach St. Gotthard mit Kirchenbesichtigung und Marktbesuch. Nach ausgezeichnetem Mittagessen in einer Csárda und zurück im Burgenland besuchten die 75er das Kellerviertel in Heiligenbrunn, wo sie in einer Buschenschank den „Uhudler“ reichlich genossen. Am späteren Nachmittag trafen sie wieder im Hotel ein, wo ein echt steirisches Abendessen wartete und der erste Tag bei gemütlichem Zusammensein und mit gutem Wein beendet wurde.

Der Mittwoch war zuerst dem Gedenken an die seit dem 70er-Ausflug in die Toscana verstorbenen Jahrgänger/innen gewidmet. In der Pfarrkirche von Straden wurde eigens für die Vorarlberger eine Messe gehalten – eine schon zur lieben Tradition gewordene Geste des Jahrgangs 1943. Nach diesem besinnlichen Tagesbeginn wurden die vier Kirchen von Straden besichtigt. Danach – Aufenthalt und Besichtigung in Bad Gleichenberg und des größten Feuerwehrautos in Bayrisch Kölldorf – Mittagessen in einer tollen Buschenschank – und weiter über St. Anna und Klöch bis nach Bad Radkersburg – dort Stadtbesichtigung mit dem Kurzentrum. Als letzte Station wurde die Murmühle in Mureck besichtigt. Und dann – als krönender Abschluss – Einkehr in Pechmanns Mostschenke in der alten Ölmühle in Ratschendorf – einem Museum der besonderen Art – mit einem Sammelsurium an alten und interessanten und kuriosen Gegenständen. Das Ripperlessen am Abend in der Ölmühle war vom Feinsten und üppig.

Der Donnerstag war auch schon wieder der letzte Tag, den die Gruppe in der sonnigen Steiermark verbrachte. Dieser brachte die Teilnehmer nach Pöllau, wo die wunderschöne Basilika und der Marktflecken besichtigt wurden. Bei einer „abenteuerlichen“ Fahrt über die Apfelstraße der Steiermark bewährte sich Fahrer Andy mit seiner souveränen und makellosen Fahrerleistung einmal mehr. Eine Besichtigung eines Obstbaubetriebes und der angegliederten Schnapsbrennerei beendete das Programm. Im Hotel angekommen gab es dann einen toll organisierten Abschiedsabend bei steirischem Buffet und Musik. Bei dieser Gelegenheit bedankten sich alle Teilnehmer bei ihrem umsichtigen Obmann Heinz Loacker für die perfekte Organisation und seinen unermüdlichen Einsatz mit einem Geschenk.

Nach einem letzten, guten Frühstücksbuffet starteten die Emser die Heimfahrt über die Ennstal-Route bis nach Wals bei Salzburg, wo im „Grünenfelderhof“ das Mittagessen organisiert war. Danach fuhr man über Rosenheim – Kufstein – Innsbruck wieder bis zum „Rosenberger“ – dort letzte Rast und Verabschiedung eines Tiroler Jahrgängers – um 19 Uhr traf der Jahrgang wieder in Hohenems ein.

Über eines waren sich alle Jahrgänger/innen, die dabei waren, einig: Es war der schönste, bestens geplante und organisierte Ausflug in all den 75 Jahren. Seit ihrem 50er-Ausflug in die Wachau wurde jeweils im Abstand ein mehrtägiger Ausflug gemacht – zum 55er nach Salzburg, zum 60er an die Riviera, zum 65er ins Elsass und mit 70 in die Toscana! Höhepunkt aber war sicherlich der heurige 75er-Ausflug in die Steiermark – die fünf Tage haben sich in jeder Hinsicht gelohnt!