Stadtverwaltung Hohenems
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Bürgermeldungen
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Stadtplan
06.03.2018

Hohenems wird zur fahrradfreundlichen Stadt!

Hohenems wird zur fahrradfreundlichen Stadt!

Im Rahmen einer Erhebung wurde der Hohenemser Radverkehr im vergangenen Jahr genauer unter die Lupe genommen. Schwerpunkte und Verbesserungen wurden eruiert und in einem Maßnahmenplan zusammengefasst.

Nach dem einstimmigen Beschluss der Stadtvertretung am Dienstag, dem 27. Februar 2018, gelangt das Rad-Aktionsprogramm nun zur Umsetzung und wird mit dem sogenannten „BYPAD“-Zertifikat ausgezeichnet.

Zahlreiche Hohenemser/innen haben den Schritt bereits gewagt und haben vom Auto aufs Fahrrad gewechselt. Kurze Strecken für Einkäufe, zur Arbeit oder in die nahegelegenen Erholungsgebiete werden bequem mit dem Fahrrad zurückgelegt. In Zeiten von E-Bikes gewinnt das Fahrrad auch für längere Strecken immer mehr an Attraktivität.

Qualität steigern und sichern – Mehrwert für alle Radfahrer/innen!

Mit den zahlreichen erarbeiteten Maßnahmen wie dem Ausbau der Landesrouten, die Verbesserung von gefährlichen Kreuzungsbereichen, Randsteinabsenkungen, zusätzliche Markierungen, eine übersichtliche Beschilderung und Kennzeichnung von Radwegen, zusätzliche Radabstellanlagen und Aktionen für fahrradfahrende Bürger/innen wird in den nächsten Jahren die Radverkehrssituation in hohem Maße gefördert und verbessert werden. Erste Verbesserungen wurden bereits umgesetzt: Unter anderem wurden die Schlaglöcher in der Schillerallee ausgebessert, teilweise auch schon die Fahrradwege mit neuen Beschilderungen ausgestattet.

„Mit diesen gezielten Maßnahmen, die das Radfahren erleichtern und verbessern, setzten wir einen weiteren Meilenstein. Von den damit verbundenen positiven Auswirkungen profitieren wir alle. Radfahren macht Spaß und hält den Körper fit, schont die Umwelt sowie das Portemonnaie und sorgt für eine spürbare Verkehrsberuhigung“, so Bürgermeister Dieter Egger.

BYPAD: Verbesserungen für das Radnetz

Das europäische Fahrrad-Umfragesystem BYPAD (Bicycle Policy Audit) ist eine standardisierte Methode, mit dem die Qualität der Radverkehrspolitik systematisch erfasst, analysiert und weiterentwickelt wird. Das Ziel ist die Erarbeitung eines auf die Bedürfnisse der Stadt zugeschnittenen Gesamtprogrammes zur Radverkehrsförderung. Aufbauend auf einer Analyse des Ist-Zustandes wurden Ziele und Maßnahmen definiert und ein mittelfristiges Maßnahmenprogramm erarbeitet. Der ganze Verlauf wird von Auditor DI Martin Reis vom Energieinstitut Vorarlberg begleitet.

Bürger können sich aktiv einbringen

„Die Bürger/innen von Hohenems werden laufend über Neuigkeiten und Neuerungen in Bezug auf das Radwegesystem informiert. Zusätzlich können die Bürger/innen nach wie vor weitere Problempunkte aus ihrer Sicht im Radwegesystem unter der E-Mail Adresse fahrrad@hohenems.at einreichen“, erläutert der zuständige Umweltstadtrat Günter Mathis die weitere Vorgangsweise.