Stadtverwaltung Hohenems
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Stadtplan
21.02.2018

AK warnt vor „Fake“-Schlüsseldiensten

Aus aktuellem Anlass möchten wir hiermit nochmals vor Abzocke durch sogenannte „Fake“-Schlüsseldienste oder „Fake“-Installationsdienste warnen.

Sich aus der eigenen Wohnung auszusperren, kann sündteuer werden. Wer an einen „falschen“ Schlüsseldienst gerät, kann am Ende bis zu 900 Euro bezahlen. Die Arbeiterkammer (AK) warnt eindringlich: Vertrauen Sie nicht jedem!

AK-Konsumentenberaterin Renate Burtscher betont: „Sollten Sie auf der Suche nach einem Schlüssel- oder Installationsdienst an ihrem Wohnort auf eine „0800er“-Nummer stoßen, müssen Sie mit stark überhöhten Abrechnungen rechnen.“

Ich habe mich ausgesperrt – was tun?

  • Niemals „gegoogelte“ Aufsperrdienste anrufen oder beauftragen, wenn diese keine vollständige Firmenadresse (im näheren Umfeld) aufweisen.
  • Erfragen Sie gleich bei der telefonischen Kontaktaufnahme die Preise und den Sitz des Unternehmens (genaue Anschrift!) und vergleichen sie diese mit der Homepage.
  • Wer einen Schlüsseldienst anfordert, sollte nach Möglichkeit nicht alleine bleiben. Bitten Sie allenfalls Nachbar/innen, Freund/innen oder Bekannte, bei der Türöffnung dabei zu sein.
  • Lassen Sie sich alle Arbeitsschritte vorher genau erklären, um allfällige Kosten abwägen zu können. Große Preisunterschiede bestehen meist zwischen der Öffnung einer versperrten und einer lediglich zugefallenen Tür.
  • Zahlen Sie nur für nachvollziehbare Kosten und bestehen Sie darauf, für Mehrforderungen einen Erlagschein zu bekommen. Keinesfalls zu einer überhöhten Bezahlung vor Ort drängen lassen oder in Begleitung des/der Handwerkers/-in zum Bankomaten gehen. Bestehen Sie auf der Ausstellung einer korrekten Quittung!
  • Wenn der Schlüsseldienst überzogene Preise verlangt und Druck auf Sie ausübt, rufen Sie die Polizei. Notieren Sie sich das Kennzeichen des Firmenfahrzeuges.
  • Hinterlegen Sie einen Ersatzschlüssel bei Nachbar/innen, Verwandten oder Freund/innen.
  • Notieren Sie sich die Nummer eines zuverlässigen Schlüsseldienstes (z. B. am schwarzen Brett im Stiegenhaus oder in Ihrem Handy).
  • Wer sich aus einem Auto aussperrt, ist meist bei den Autofahrerclubs gut aufgehoben.