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25.04.2017

Weltmeister-Empfang für Lorraine Huber

v. l. Bürgermeister Dieter Egger, Dr. Rudolf Knünz, Lorraine Huber, Mag. Bernd Knünz, Mag. Michael Zangerl

Mit einem souveränen Run beim „Xtreme Verbier“ hat sich Lorraine Huber Anfang April ihren ersten „Freeride World Tour“-Gesamtsieg geholt.

Zur Feier dieses grandiosen Erfolges lud die Firma KÄSTLE am Dienstag, dem 18. April 2017, zum Weltmeister-Empfang nach Hohenems, und zahlreiche Wegbegleiter von Lorraine ließen es sich nicht nehmen, der „Freeride World Tour“-Siegerin 2017 persönlich zu gratulieren.

Zwanzig Jahre nach den letzten Titeln kann die Hohenemser Traditionsskimarke KÄSTLE wieder eine Weltmeisterin bejubeln. Kjetil André Aamodt und Tom Stiansen waren es, die als bislang letzte Athleten auf KÄSTLE-Ski im Jahre 1997 eine Medaille nach Hohenems gebracht hatten und die beachtliche Summe von insgesamt 132 Medaillen für KÄSTLE-Skisportler/innen komplettierten. Nun darf sich die KÄSTLE-Family erstmals über eine frisch gebackene Freeride-Weltmeisterin freuen. Die in Lech am Arlberg aufgewachsene Lorraine Huber holte sich am 3. April in Verbier ihren ersten „Freeride World Tour“-Titel in der Kategorie „Ski Women“.

Viele Reisekilometer

Direkt vom Flughafen ging es für Lorraine am Dienstag in den Löwensaal nach Hohenems, wo sich Familie, Politik und die KÄSTLE-Mannschaft versammelt hatten, um ihre Leistungen während der Saison 2016/2017 zu würdigen. Die Freeride-Weltmeisterin war gerade von Dreharbeiten in Alaska zurückgekehrt und freute sich sehr über den herzlichen Empfang. Dabei sprach Bürgermeister Dieter Egger von einem bewegenden Moment für Hohenems. KÄSTLE-Geschäftsführer Mag. Bernd Knünz hielt fest, dass das KÄSTLE-Logo mehr sei als nur Ecken und Buchstaben. Es erzähle eine Geschichte und lasse die KÄSTLE-Family nie vergessen, wo die Wurzeln sind. In Vertretung des Vorarlberger Landeshauptmannes überbrachte der Leiter des Sportreferates Mag. Michael Zangerl die Glückwünsche der Landesregierung. KÄSTLE-Mehrheitseigentümer Dr. Rudolf Knünz beschrieb anschließend in seiner Laudatio den Weg von Lorraine Huber mit all seinen Höhen und Tiefen.

„Für mich bedeutet der Weltmeister-Titel auf der einen Seite Entbehrungen, Verletzungen und Reha. Auf der anderen Seite aber auch viele Lernerfahrungen, tolle Erlebnisse, Freundschaften am Berg und irrsinnig viel Freude. Der Titel ist für mich ein Symbol für alles, was in den letzten zehn Jahren passiert ist“, so Lorraine Huber.

Der Weg zum Titel

Ein neunten Platz beim ersten Stopp in Andorra, gefolgt von einem Sieg für den in Andorra ausgetragenen Chamonix-Contest und ein weiterer erster Platz in Fieberbrunn legten den Grundstein für Lorraines „World Tour“-Sieg. Der zweite Platz in Alaska hinter Arianna Tricomi ließ für das Finale zwischen ihr und der Italienerin noch alles offen. Mit einem dritten Platz machte Huber dann in Verbier alles klar und sicherte sich ihren ersten „Freeride World Tour“-Gesamtsieg.

Als „Freeride World Tour“-Siegerin 2017 führt Lorraine Huber die Geschichte der erfolgreichen KÄSTLE-Skifahrer/innen, zu denen unter anderem Toni Sailer, Anita Wachter, Hubert Strolz, Andi Wenzel oder Pirmin Zurbriggen gehören, fort. Die Zusammenarbeit mit KÄSTLE begann für Lorraine Huber bereits 2008, kurz nachdem die Marke wiederbelebt wurde. Der gemeinsame Weg führte sie über die „Freeride World Qualifier“-Serie und Lorraines Vize-Weltmeistertitel im Winter 2013/2014 bis zur Rückkehr von KÄSTLE in die ehrwürdigen Hohenemser Hallen. Der Freeride-Weltmeistertitel für die KÄSTLE-Athletin stellt nicht nur für Lorraine Huber den Höhepunkt ihrer bisherigen Karriere dar, sondern verdeutlicht auch wunderbar den rasanten Aufschwung der Skimarke KÄSTLE.

„Für eine Skimarke sind erfolgreiche Athleten sehr wichtige Kommunikatoren. Lorraine schweißt aber mit ihren Erfolgen auch das Team zusammen, weil alle mitfiebern, wenn wir uns gemeinsam ihre Runs ansehen“, so Mag. Bernd Knünz, KÄSTLE-Geschäftsführer.