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Bürgermeldungen
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Stadtplan
24.05.2017

Positiver Rechnungsabschluss 2016

Die Stadtvertretung tagt erneut im Feuerwehrhaus.

Mit einem operativen Ergebnis von 43,4 Millionen Euro und einer Pro-Kopf-Verschuldung von 2080,94 Euro steht die Stadt auf soliden finanziellen Beinen und wappnete sich für mutige, große Zukunftsprojekte, die der Stadt und den Hohenemser/innen zugutekommen.

Besonders erfreulich: Es wurden deutlich weniger Darlehen benötigt, als ursprünglich veranschlagt. Der Rechnungsüberschuss von rund 400.000 Euro wird den Rücklagen zugeführt. Der Gesamtrücklagenstand der Stadt Hohenems beläuft sich somit auf 3,58 Millionen Euro, wovon rund 2,85 Millionen Euro zweckgebunden für die Wasserversorgung, Abwasser- und Abfallbeseitigung sind.

Insgesamt 9,8 Millionen Euro für Zukunftsprojekte

2016 hat die Stadt Hohenems vorausschauend in die Modernisierung und Erneuerung investiert. Insgesamt wurden rund 9,8 Millionen Euro (inkl. GIG) aufgewendet, was einer Investitionsquote von rund 22,6 % entspricht.

Wertvolle Investitionen für die kommenden Generationen

Das meiste Geld wird für die Zukunft der Hohenemser Kinder in die Hand genommen, gefolgt von Verbesserungen in der städtischen Infrastruktur.
Das größte Erneuerungsprojekt war daher die Generalsanierung der Volksschule Herrenried (3,42 Millionen Euro), der neue Kindergarten Witzke schlägt mit 1,03 Millionen Euro zu Buche. Die Investitionen für die Neugestaltung der Innenstadt (1,87 Millionen Euro) sowie der neue Bahnhof inklusive Fahrradunterführung (1,36 Millionen Euro) waren ebenfalls wichtige Kernprojekte der städtischen Erneuerungen.

Hohenems: Das neue Zentrum der Kummenbergregion

„Hohenems hat sich in den letzten Jahren mit Investitionen stark zurückgehalten und dadurch Schulden abgebaut. Dadurch hat sich aber ein Investitions-Rückstau gebildet und darum hat die Stadt bereits wieder Geld für die Stadtentwicklung in die Hand genommen, um das aufzuholen und das ehrgeizige Ziel zu erreichen, zum neuen und inspirierenden ‚Hotspot‘ der Kummenbergregion zu werden“, erklärt Bürgermeister Dieter Egger.

Die Liste der kommenden Projekte ist daher entsprechend stattlich: Der Neubau der Volksschule Schwefel steht bevor, die Sanierung der Kunsteisbahn, der Kindergarten Erlach, die neue Leichtathletikanlage und der Neubau des Rettungsheims. Auch in die Innenstadtgestaltung muss weiter kräftig investiert werden. Neben der Neugestaltung des Jüdischen Viertels und der Marktstraße muss auch der Schlossplatz umgebaut werden. Hier sind Lösungen mit einer Tiefgarage angedacht.

Der Rechnungsabschluss der Stadt wurde am Dienstag, dem 23. Mai 2017, der Stadtvertretung zum Beschluss vorgelegt und einstimmig angenommen.