Stadtverwaltung Hohenems
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08.11.2017

Neuer Computertomograph im LKH

Verwaltungs-Direktor Dietmar Hartner und Margit Pamperl

Seit Ende Oktober verfügt das Landeskrankenhaus Hohenems (LKH) über einen neuen Computertomographen.

Dadurch ist nun eine noch bessere Bildqualität bei deutlich geringerer Strahlenbelastung möglich.

„Die exaktere Darstellung der untersuchten Körperregion ermöglicht eine noch bessere Differenzierung, ob und wo genau ein Krankheitsprozess vorliegt“, so Prim. Dr. Günter Höfle, Chefarzt am LKH Hohenems.

Darüber hinaus ist das Gerät deutlich schneller, was besonders für stärker erkrankte Patient/innen von Vorteil ist, die dringend und ohne Zeitverzögerung eine exakte Diagnostik benötigen. Früher mussten die Patient/innen noch mehrere Sekunden die Luft anhalten, was gerade bei älteren oder schwerkranken Personen nicht möglich ist und so zu Bildunschärfen führte. Dieses Problem gehört nun der Vergangenheit an.

„Notfallmäßig benötigen wir die CT-Untersuchungen zur Abklärung hinsichtlich vermuteter Lungenembolien. Häufig geht es auch um die Frage versteckter Blutungen, beispielsweise im Gehirn. Entzündungen im Brustkorb- (Lungenentzündung, etc.) und Bauchbereich (Divertikulitis, etc.) sind ebenso wichtige und häufige Fragestellungen“, führt Prim. Dr. Günter Höfle weiter aus.

Ebenso sind genaueste Aufnahmen beispielswiese bei der Behandlung von Tumorerkrankungen unverzichtbar. Die Unfallchirurg/innen können außerdem mit CT-Untersuchungen Knochenbrüche entdecken, die mit einer konventionellen Röntgendiagnostik nicht sichtbar wären.

Rund 70 Personen werden wöchentlich vom zehnköpfigen Radiologie-Team des LKH, unter der Leitung von Margit Pamperl, untersucht. Die Station ist rund um die Uhr besetzt.