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Bürgermeldungen
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Stadtplan
18.07.2017

Reunion 2017 – Treffen der Hohenemser Nachkommen

Schon zum dritten Mal treffen sich Nachkommen der jüdischen Familien von Hohenems weltweit zu einer „Reunion“ in Hohenems.

Viele ihrer Vorfahren sind schon vor langer Zeit im 19. Jahrhundert ausgewandert oder vor den Nationalsozialisten geflohen. Nun leben sie in Italien und in den USA, in der Schweiz, Deutschland oder auch in Australien, in Israel oder Mittelamerika, in Brüssel, London oder Paris, und manche auch noch immer in Vorarlberg. Doch für alle ist Hohenems bis heute ein wichtiger Bezugspunkt in ihrem Leben und das Jüdische Museum ihr gemeinsames Familienarchiv.

2017 ist natürlich ein besonderes Jahr für sie. Vor 400 Jahren begann hier die Jüdische Geschichte der Stadt, und so kommen heuer besonders viele zu diesem Treffen. Fast 190 Menschen haben sich angekündigt, aus allen Generationen und aus aller Welt. Gemeinsam wollen sie ihre eigene Vergangenheit, aber auch die Gegenwart von Hohenems erkunden. Führungen in Hohenems, Workshops und Musik, festliche Anlässe und nachdenkliche Momente, Begegnungen mit den heutigen Bewohner/innen des Jüdischen Viertels und mit den engagierten Freund/innen des Museums, Exkursionen in die Berge und auf den Bodensee, ein Kaddisch auf dem Friedhof und ein Kiddusch in der ehemaligen Synagoge sowie eine große weiße Tafel im Jüdischen Viertel stehen auf dem umfangreichen Programm.

Vier Tage, vom 27. bis 30. Juli, wird Hohenems sich ein wenig verwandeln – in den Mittelpunkt einer großen Gemeinschaft von Weltbürger/innen, die Hohenemser/innen geblieben sind.

Straßensperre

Aufgrund des Nachkommentreffens kommt es zu zwei Straßensperren am 29. und 30. Juli 2017. Am Samstag, dem 29. Juli, ist der Bereich zwischen dem Jüdischen Museum und der Harrachgasse von 8 bis 17 Uhr für den Verkehr gesperrt. Zudem gibt es am Sonntag, dem 30. Juli, von 8 bis 15 Uhr eine Verkehrssperre für das Teilstück der Schweizer Straße zwischen Jüdischem Museum und dem Haus Schweizer Straße 2.