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Stadtplan
03.01.2017

Erlebnis Neujahrskonzert

Gastsolist Goran Kovacevic
Beeindruckende Performance des Jugendsinfonieorchesters Mittleres Rheintal.

Mit zwei mitreißenden Konzerten zu Silvester und Neujahr hat das Jugendsinfonieorchester Mittleres Rheintal einmal mehr den Jahreswechsel gebührend gefeiert.

Der Einladung waren so viele Gäste gefolgt, dass die Kulturbühne AMBACH beide Male restlos ausverkauft war.
Schon der einleitende Walzer „Hereinspaziert“ von Carl Michael Ziehrer hat für Neujahrskonzert-Stimmung gesorgt und bewies, dass die jungen Musiker/innen unter dem inspirierenden Dirigat von Markus Pferscher mit der Wiener Musizierart bestens umgehen können. Lions Club Hohenems-Präsident Dietmar Hammerer stellte die Arbeit der Lions-Bewegung und das 25-jährige Emser Lions-Jubiläum in den Mittelpunkt seiner Grußworte als Veranstalter und streute dem engagierten Orchester der tonart Musikschule vertrauensvoll Rosen.

Gastsolist Goran Kovacevic – Dozent für Akkordeon am Vorarlberger Landeskonservatorium – zählt zu den absoluten Lieblingen der Kulturszene. Wie er seine Kompositionen mit den jungen Musiker/innen zu gestalten wusste, machte das deutlich: Da war innigste Musik, die umarmte und wärmte, aber auch rasend wilde Polka-Musik vom Balkan – im Wechsel mit elegantem Jazz, groovigem Blues wie zündendem Funk – war zu hören, die von den Sesseln riss. Das Publikum bedankte sich für diese gelungene und hinreißende Symbiose von Akkordeon und Sinfonieorchester mit tosendem Applaus.

Einige junge Musiker/innen sind neu im 72-köpfigen Orchester und machten ihr eigenes Debut zu einem tollen Erlebnis. Stolz darauf können beide Seiten sein: die Musiker/innen auf der Bühne und die Eltern im Publikum. Die beständige Qualität des Orchesters liegt im guten und freundschaftlichen Zusammenwirken von Jugendlichen, die schon seit mehreren Jahren mitspielen und von jungen Talenten, die neu dazu stoßen. Die Musikschul-Leitenden und -Lehrenden steuern das Ihre zur Qualität bei.

Isabella Pincsek-Huber wies bei ihrer charmanten Moderation darauf hin, dass der Bolero von Maurice Ravel eine Orchester-Visitenkarte von herausragendem Format ist. Von der kleinen Trommel bis zur Posaune zeigten die Solist/innen ein Maß an Musikalität und Sicherheit, das mehr als erstaunlich war. Große Gratulation an alle Mitwirkenden! Selbst der abschließend am Amboss hämmernde Lions-Präsident ließ da nichts anbrennen und war bestens vorbereitet, um den Anwesenden tatkräftig ein glückvolles 2017 zu schmieden.