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30.11.2017

Adoption mit Hindernissen

Laienbühne Hohenems
Laienbühne Hohenems

Die Hohenemser Laienspieler/innen haben mir der britischen Komödie „Adoption mit Hindernissen“ (im Original „Tom, Dick und Harry“) voll in Schwarze getroffen.

Schon bei der Premiere im bis auf den letzten Platz gefüllten Arbeitervereinsheim war das Publikum begeistert, sowohl von der britischen Komödie, als auch von der Inszenierung durch Regisseurin Nevenka Komes. Und natürlich von der Darstellung der zum Teil doch recht ausgefallenen Charaktere durch das nun seit einigen Jahren bestens eingespielte Team der Laienbühne Hohenems.

Ein großes Lob kam dann auch vom Obmann der Hohenemser Lebenshilfe Kurt Fenkart bei der Entgegennahme der schon traditionellen Spende von den Laienspieler/innen: „Ich hätte nicht gedacht, dass eine Steigerung gegenüber der Aufführung vom letzten Jahr noch möglich ist.“ Die Mundpropaganda der begeisterten Premierenbesucher/innen wirkte – die weiteren drei Vorstellungen im Arbeitervereinsheim und die vier im größeren Löwensaal waren sehr gut besucht.

Und so genossen viele Theaterfreund/innen die schräge Komödie über die Adoption eines Kindes vom grandios gespielten Ehepaar Thomas (Christian Vonach) und Linda Bereuter (Vanessa Brotzge). Gerade als sie den Inspektionsbesuch der Sozialarbeiterin Frau Pfannenstein (Tanja Hofmann) erwarteten, platzten die Brüder von Thomas in die hektische Betriebsamkeit und die Katastrophe nahm ihren Lauf. Trotz besten Absichten, pflasterten geschmuggelte Zigaretten, unverzollter Brandy, illegale Einwanderer und nicht zuletzt Leichen ihren Weg. Und das alles, weil die liebenswerten Brüder Dieter (Harald Eisenhofer) und Hannes (Philipp Schnetzer) es nur gut meinten.

Als scharfsinniger Polizist Unterberger brillierte Martin Peter, ebenso wie Doris Zvokelj als syrische Flüchtlingsdame Reham und Martin Aberer als der Top-Mann der Osteuropa-Mafia Boris Anaroskipetrivisnikotch.

Insgesamt bot das Laienensemble unter der Führung von Nevenka Komes eine großartige Leistung, bei der alle Rollen kongenial besetzt waren.

Das stimmige Bühnenbild stammte von Reinhard Mathis und Anton Hammerer, Ilse Benkic soufflierte und Beatrix Aberer war für die Requisiten zuständig. Für die Maske war Marina Böhler verantwortlich.

Im Anschluss an die letzte Vorstellung feierten alle Besucher/innen mit der Band „Rauschfrei“, die im Foyer des Löwensaals für beste Stimmung sorgte, bis in den frühen Morgen.