Stadtverwaltung Hohenems
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Stadtplan
18.05.2017

9. Emsiana als Publikumserfolg!

Rund 3.000 Besucher/innen konnte das Hohenemser Festival verzeichnen, das dieses Jahr unter dem Thema „Hohenems.Babylon“ vielfältige Kulturangebote versammelte.

Der Auftakt erfolgte traditionell zu den Klängen der „tonart sinfonietta“, die für Antonín Dvoráks „Biblische Lieder“ den jungen Sänger Johannes Schwendinger auf die Bühne des Markus-Sittikus-Saals bat. Festredner Najem Wali ging auf das diesjährige Festivalthema „Hohenems.Babylon“ ein – das auf der größten Stadt des Altertums beruht, die in „babylonischem Sprachgewirr“ ihre Auflösung erfuhr.

„Nicht selten stellen gerade Grenzstädte Brücken zwischen verschiedenen Welten dar, und kann Vielsprachigkeit eher Segen denn Fluch sein“, so der Journalist und Autor. Najem Wali erinnerte sich an die südirakische Stadt seiner Kindheit und wie auch dort einst verschiedene Kulturen und Konfessionen friedlich zusammenleben konnten: „Amara und Hohenems sind keine Metropolen – aber ihre Vielfalt lässt sie herausragen und in die Welt hinausleuchten.“

Neben den teilnehmenden Museen standen zur Emsiana wieder – oftmals an unerwartetem Ort wie in der Mondscheingasse – eine Vielzahl von Kunstausstellungen bei freiem Eintritt offen.

Historische Führungen und Konzerte wie jene des Weltmusikensembles „Light in Babylon“ oder des zum Muttertag jazzig aufspielenden neuen „Trio Emsiana“ komplettierten das umfangreiche Programm, in dem auch die traditionelle Theaterwerkstatt Sabine Baders für Kinder nicht fehlen durfte.

Babylonische Antipasteria

Zahlreiche kulinarisch Interessierte am Salomon-Sulzer-Platz.

Von Donnerstag- bis Sonntagnachmittag trafen sich zahlreiche Kulturbegeisterte und Genussmenschen zum gemeinsamen Stelldichein bei der offenen Backhütte am Salomon-Sulzer-Platz. Im Rahmen der Emsiana wurde die „Babylonische Antipasteria“ zum Platz der Begegnung von Kultur, handwerklichem Können und gastronomischer Darbietung. Handgemachtes Brot aus dem Steinofen war das verbindende Element zu den facettenreichen Beigaben aus vielen Hohenemser Haushalten. Alle Besucher/innen der Emsiana und die Stadtbewohner/innen waren herzlich eingeladen, sich durch die kulinarische Vielfalt zu probieren und nahmen das Gebotene gerne in Anspruch. Sowohl Emsiana-Geschäftsführer DI Markus Schadenbauer-Lacha als auch Mitorganisator Eugen Fulterer zeigten sich begeistert vom Publikumsinteresse und der Belebung des neu gestalteten Platzes.