Stadtverwaltung Hohenems
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11.10.2017

27. Hohenemser Chor- & Orgeltage

Das „Raschèr Saxophone Quartet“
Das „ensemble cantissimo“

Vom 13. bis 15. Oktober 2017 finden in der Pfarrkirche St. Karl die bereits 27. Hohenemser Chor- und Orgeltage statt.

1987 erhielt die Hohenemser Pfarrkirche St. Karl durch eine großzügige Spende eine neue Orgel, die von Orgelbaumeister Herbert Gollini (Wien) errichtet und intoniert wurde. Prof. Dr. Edwin Wallmann hatte die Idee, diese „Königin der Instrumente“ nicht nur für den Gottesdienst zu verwenden, sondern im Rahmen eines kleinen, aber qualitativ hochstehenden Festivals – den Hohenemser Chor- und Orgeltagen – einem interessierten Publikum die Klangvielfalt und Kombinationsmöglichkeiten dieses Instrumentes zu präsentieren.

Die ursprüngliche Konzeption: ein reines Orgelkonzert, ein „Orgel-Plus“ Konzert (die Kombination Orgel mit einem anderen Instrument/Ensemble) und ein Chorkonzert am dritten Tag hat sich bis heute bewährt.
Ein ausgewogenes Verhältnis von internationalen und heimischen Organisten, Künstlern und Chören ist den Veranstaltern dabei ebenso wichtig, wie das Engagement von jungen talentierten Musikern, die hier eine Chance erhalten, ihre Konzerterfahrung zu erweitern.

Obwohl die Gollini-Orgel hauptsächlich als Barock-Instrument konzipiert worden ist, lässt sich mit ihr auch moderne und zeitgenössische Musik hervorragend interpretieren. Ihr Klang und ihre Spielbarkeit werden von allen Organisten als hervorragend bezeichnet.

Die Unterstützung durch die Pfarre, die Stadt Hohenems, die Kulturabteilung des Landes Vorarlberg und die ehrenamtliche Mitarbeit vieler Freund/innen und Helfer/innen, besonders aber der treue Besuch eines zahlreichen Publikums haben es ermöglicht, diese Konzertreihe nun schon über ein Vierteljahrhundert „zur Ehre Gottes und zur Freude der Menschen“ durchführen zu können.

Geburtstagskonzert

Der Feldkircher Domorganist Johannes Hämmerle wird am Freitag, dem 13. Oktober, um 20 Uhr der „Königin der Instrumente“ gleichsam ihr Geburtstagsständchen spielen. Er bemerkt zum Programm: „Immer wieder waren es Neugierde, Lust am Experiment und schiere Spielfreude, die der Orgelmusik Anstöße zu bemerkenswerten Weiterentwicklungen gaben.“

„Orgel-Plus“-Konzert

Im „Orgel-Plus“-Konzert, jeweils am Samstag des Festivals, ist es Tradition, die Orgel mit verschiedensten Instrumenten oder auch Vokalensembles zu kombinieren:
Heuer ab 20 Uhr die Kombination Orgel und Horn. Die zwei in Bregenz geborenen Musiker Helmut Binder und Lukas Rüdisser (lebt derzeit in München) haben für dieses Konzert ein Programm zusammengestellt, dessen Bogen sich vom Barock über die Romantik bis zu zeitgenössischen Werken spannt. Dabei werden auch eine Meditation über das „Ave Verum“ von Mozart und eine Toccata von Peter Planyavsky, dem ehemaligen Domorganisten von St. Stephan in Wien, erklingen.

„Immortal Bach“

Im Chorkonzert am Sonntag, dem 15. Oktober, um 18 Uhr gastiert – nicht zum ersten Mal – das „ensemble cantissimo“ in Hohenems. Spannung verspricht in diesem Konzert die kühne Kombination von Chor und Saxophon Quartett: Das „ensemble cantissimo“ und das „Raschèr Saxophone Quartet“ präsentieren ein vielfältiges Programm mit Musik Johann Sebastian Bachs als Anfang, Mittelpunkt und Ende: Die jubelnde Motette „Singet dem Herrn“, die mystische Klang-Improvisation „Immortal Bach“ (Unsterblicher Bach) von Knut Nystedt und die universale Friedensbitte des „Dona nobis pacem“ als Themenbezug zu den anderen Werken. Darunter sind die Spirituals aus dem Oratorium „A Child of our time“ von Michael Tippett, Motetten von William Byrd und die österreichische Erstaufführung der Komposition „War Dreams“ des jungen Kanadiers Zachary Wadsworth, der darin musikalisch Bezug auf Byrd nimmt.

Sonntagsmesse

Der Gottesdienst am Sonntag, dem 15. Oktober, um 9.30 Uhr wird von Organist Prof. Helmut Binder traditionellerweise musikalisch mitgestaltet.

Tickets erhalten Sie an der Abendkassa sowie im Vorverkauf in der Buchhandlung Lesezeichen oder unter www.v-ticket.at

Weitere Informationen unter www.orgeltage.at