Stadtverwaltung Hohenems
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Bürgermeldungen
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Stadtplan
29.08.2017

Buchstäblich ausgezeichnet: Hohenems!

Ein früheres Sorgenkind ist nun offiziell ein Musterschüler: Das Jüdische Viertel und die Marktstraße haben jetzt den VCÖ-Mobilitätspreis erhalten.

Entscheidend für die Prämierung war die moderne, freundliche und verkehrsberuhigte Begegnungszone, die gleichzeitig die Innenstadt belebt und vitalisiert hat. Bürgermeister Dieter Egger persönlich nahm den VCÖ-Mobilitätspreis Vorarlberg für Hohenems entgegen und zeigte sich hocherfreut über diese wichtige Auszeichnung: „Viele Bürger/innen und Besucher/innen, aber auch die Bewohner/innen und Gewerbetreibenden im Jüdischen Viertel und in der Markstraße sind begeistert über die Entwicklung dieser zentralen Begegnungszone und entdecken die Innenstadt wieder neu. Wurde dieser Teil der Stadt lange Zeit nur vom Durchzugsverkehr genutzt, hat der Erneuerungsprozess zahlreiche neue Nutzungsmöglichkeiten und Treffpunkte geschaffen. Die Straßen und Plätze werden eins und laden mit Märkten, Festen, Innenhofcafés und neuen Geschäften zum Verweilen und Entdecken ein. Wir sind unserem Ziel – der größten Begegnungszone Vorarlbergs – schon sehr nahe, und dieser Preis bestätigt unseren erfolgreichen Kurs!“, so Bürgermeister Dieter Egger.

innen.stadt.leben

Der Bürgerbeteiligungsprozess „innen.stadt.leben“, welcher im Jahr 2014 gestartet wurde, um ein attraktives und verkehrsberuhigtes Wohn- und Wirtschaftszentrum zu gestalten, trägt bereits zahlreiche Früchte. Geplant wird vor allem aus Sicht von Fußgänger/innen und Radfahrer/innen, der motorisierte Verkehr wird entschleunigt. Durch die Schaffung der Begegnungszone im Jüdischen Viertel und in der Markstraße ist die Innenstadt enorm aufgewertet worden, was sich an einer spürbar höheren Besucherfrequenz messen lässt.

Durchzugsverkehr um ein Viertel reduziert

Der Autoverkehr ist stark rückläufig, 23 Prozent weniger Autos, dafür mehr Geschäfte und Gewerbetreibende und eine Begegnungszone, die mit einer Mischung aus Plätzen und Straße vielseitig genutzt werden kann. Dazu trägt unter anderem die neue Verkehrsspange, aber auch Tempo 20 im gesamten Bereich bei. Diese Geschwindigkeitsbegrenzung sorgt für eine erhöhte Sicherheit und hat den Nebeneffekt, dass der Platz offener und weitläufiger gestaltet werden kann und keine baulichen Maßnahmen nötig sind, um die Fußgänger/innen zu schützen.

Belebte Innenstadt als Impuls für die Wirtschaft

„Dieses Projekt zeigt sehr gut, wie eine fußgänger- und radfahrfreundliche Verkehrsplanung nicht nur Verkehrsprobleme verringert und die Lebensqualität erhöht, sondern auch Ortskerne belebt und damit einen wichtigen Impuls für die Wirtschaft leistet“, gratuliert VCÖ-Mitarbeiter Michael Schwendinger.