Stadtverwaltung Hohenems
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Stadtplan
06.04.2017

Firstfeier in der Radetzkystraße

Bauprojekt Radetzkystraße

In Hohenems ging diese Woche bei strahlend blauem Himmel die Firstfeier für die Kleinwohnanlage Radetzkystraße über die Bühne.

Für die Vorarlberger gemeinnützige reg. Genossenschaft m.b.H. Wohnbauselbsthilfe errichtet die Hinteregger Unternehmensgruppe in hochwertiger Architektur von ATRIUM – Raum für Ideen, eine Wohnanlage mit nur zehn Wohnungen in der Radetzkystraße. Die attraktiven, hellen Mietkauf- und Mietwohnungen werden barrierefrei mit Lift sowie mit Gartenanteil oder Balkonen ausgeführt. Die Wohnungsvergabe der Zwei-, Drei- und Vierzimmer-Wohnungen erfolgt über das Wohnungsamt Hohenems. Das dreigeschossige Niedrigenergiehaus wurde in Massivbauweise mit Wärmedämm-Verputzfassade mit Flachdach ausgeführt. Die Fußbodenheizung wird mit einer Gasbrennwerttherme mit Solaranlage beheizt, eine kontrollierte Be- und Entlüftung sorgt in den Wohnungen für Klimakomfort. Bauleiter Philip Zanona: „Aufgrund der Bodenverhältnisse wurde kein Kellergeschoss und keine Tiefgarage ausgeführt. Oberirdische Stellplätze im Carport sowie ein Fahrradabstellraum und Kellerersatzräume wurden stattdessen geplant.“ Auch ein Spielplatz zählt zu den Grün- und Außenflächen.

Erich Mayer, Geschäftsführer der Wohnbauselbsthilfe, begrüßte anlässlich der schönen Tradition der Firstfeier neben Bürgermeister Dieter Egger u. a. die Aufsichtsratsmitglieder Rechtsanwalt Gebhard Heinzle und Eberhard M. Hoffmann, Hinteregger-Baumanagement-Geschäftsführer Harald Doppelreiter sowie zahlreiche Vertreter der bauausführenden Firmen. Nach der Befestigung der Firsttanne führte Mayer die Bedeutung der Schaffung von leistbaren Wohnraum aus: Die in hoher Bauqualität errichtete Wohnanlage in der Radetzkystraße 92 b werde aufgrund der Förderungen des Landes leistbar. Zudem wurde auch bei diesem Projekt mit einer Nutzfläche von gesamt 652,1 m² auf eine Baunutzungszahl (70) Wert gelegt, um die zunehmende Bodenknappheit im Rheintal nicht weiter zu verschärfen. „Allein der Wohnbedarf der nächsten zehn Jahre liegt bei 22.000 Wohnungen“, so Mayer.

Bürgermeister Dieter Egger schloss sich den Worten seines Vorredners an, betonte ebenfalls das Thema leistbares Wohnen und dankte der Hinteregger-Gruppe als Generalunternehmer und sämtlichen beteiligten Unternehmen für die zügige Umsetzung dieses Wohnbauprojektes. Beim anschließenden Buffet tauschten sich die Gäste noch gesellig aus. Der Bezug der Wohnanlage soll spätestens Anfang 2018 erfolgen.