Stadtverwaltung Hohenems
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Bürgermeldungen
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Stadtplan
12.04.2017

Vorrang für Familien beim Bürgerservice

Familienstadträtin Angelika Benzer, der Leiter des Bürgerservice Egon Berchtold und Bürgermeister Dieter Egger präsentieren das Schild für die „Family Lane“

Ab sofort heißt es „Familien mit Kindern vor“ beim Emser Bürgerservice! Die Stadt unterstützt nämlich ab sofort das Programm „Family Lane“ des Familienministeriums, welches vorsieht, dass Mütter oder Väter, die mit ihren Kindern Amtswege erledigen müssen und sich dabei gegebenenfalls anstellen müssen, vorgereiht werden.

„Jede Mutter oder Vater kennt das: Oft bleibt einem gar nichts anderes übrig als die Kleinen zu so einem Amtsbesuch mitzunehmen. In solchen Situationen ist man froh, wenn der Nachwuchs nicht zu lange warten muss und man vorgereiht wird. Das kommt letztendlich nicht nur den Kindern zu Gute, sondern schont oft auch die Nerven der anderen wartenden Besucher“, freut sich Familienstadträtin Angelika Benzer über die Verbesserung für Familien. Auch Bürgermeister Dieter Egger ist ein „Fan“ der „Family Lane“: „Kinder sind einfach nicht fürs Warten gebaut, und daher ist es auch nur logisch und richtig, Familien mit Kindern in der Warteschlange den Vorrang zu geben. Deshalb haben wir uns rasch darum bemüht, das Programm in Hohenems umzusetzen.
Wir wollen hier auch einen Schritt weitergehen und bieten den Kindern nun auch für die verkürzte Wartezeit unter anderem kostenlose Malbücher an, damit sie ihrer Kreativität freien Lauf lassen können. Hohenems ist eine familienfreundliche Stadt, in der wir besonderes Augenmerk auf die kommenden Generationen richten – und die 'Family Lane' ist ein kleiner weiterer Schritt in diese wichtige Richtung!“, so das Stadtoberhaupt.

Melden genügt

Das System funktioniert sehr unbürokratisch: Ein entsprechendes Schild im Bürgerservice der Stadt Hohenems weist die wartenden Besucher/innen auf die „Family Lane“ hin. Wenn Familien mit Kindern sich irgendwo anstellen müssen, genügt eine kurze Frage nach der „Family Lane“ bei der zentralen Informationsstelle und man wird an die Spitze der Schlange vorgereiht. Die Mitarbeiter/innen des Bürgerservice achten aber auch von selbst auf Familien in der Warteschlange oder stellen wartenden Familien gerne Mal- und Spielzeug zur Verfügung.