Stadtverwaltung Hohenems
A+
A+
A+
Bürgermeldungen
drucken
Stadtplan
11.10.2017

Elektroautos schaffen Bewegung für die Inklusion

v. l. Frederik Bäumler, Bgm. Dieter Egger, Kurt Öhe, Katharina Fink, MSc, Dr. Michael Peter, LR Ing. Erich Schwärzler, MMag. Martin H. Staudinger, Simon Öhe, BSc, und StR. Günter Mathis.

Am Dienstag, dem 10. Oktober 2017, fand in Hohenems das offizielle Kick-Off des E-Auto-Fuhrparks der „dafür gem. GmbH“ und des „Büros für Berufsintegrationsprojekte“ statt.

Seit August sind in beiden Organisationen insgesamt sechs E-Autos der Marke „Renault Zoe“ im Einsatz. Da ökologische Nachhaltigkeit ebenso wichtig ist wie soziale Verantwortung, haben sich die „dafür gem. GmbH“ und das „Büro für Berufsintegrationsprojekte“ intensiv mit den Möglichkeiten befasst. In Workshops und Arbeitsgruppen wurde seit 2016 an nachhaltigen Modellen für ein betriebliches Mobilitätsmanagement gearbeitet. Nun ist es gelungen, den sozialen Auftrag auf sinnvolle Weise mit dem Thema effiziente und umweltfreundliche Mobilität zu verknüpfen und hier zugleich eine Vorreiterrolle einzunehmen.

Als erster und wichtigster Schritt wurden in beiden Organisationen insgesamt sechs E-Autos angeschafft, die den Mitarbeiter/innen seit August als Dienstfahrzeuge zur Verfügung stehen. Ermöglicht wurde dieses Projekt durch die „Förderung für E-Autos im öffentlichen Interesse“ des Landes Vorarlberg, die „Umweltförderung“ des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) und die Unterstützung durch den Fördergeber, das Sozialministeriumservice. Die Kick-Off-Veranstaltung nutzten die Geschäftsführer beider Organisationen, Dr. Michael Peter und Simon Öhe, BSc, um sich bei den Fördergebern zu bedanken.

Auch Bürgermeister Dieter Egger und Umweltstadtrat Günter Mathis ließen sich vor Ort einen intensiven Einblick in die Arbeit der „dafür gem. GmbH“ und des „Büros für Berufsintegrationsprojekte“ geben.

Landesrat Ing. Erich Schwärzler: „Elektromobilität ist ein bedeutender Baustein eines nachhaltigen Mobilitätssystems. Ich bin froh und dankbar, dass auch soziale Institutionen wie die ‚dafür gem. GmbH‘ und das ‚Büro für Berufsintegrationsprojekte‘ verstärkt auf Elektrofahrzeuge setzen und damit zu wichtigen Leuchttürmen der Elektromobilität im Land werden. Durch die Förderung von Elektrofahrzeugen im öffentlichen Interesse durch das Land Vorarlberg wird neben der Verbesserung der Luftqualität auch ein wesentlicher Beitrag zur Energieautonomie geleistet.“

MMag. Martin H. Staudinger, Leiter Sozialministeriumservice: „Soziales Handeln und nachhaltiges Handeln sind untrennbar. Ökologische Schädigung ist sozial ungerecht gegenüber künftigen Generationen. Mobilität und die damit verbundene Flexibilität haben in der täglichen Arbeit der Mitarbeiter/innen unserer Projektträger einen hohen Stellenwert – nur so können die Klient/innen umfassend begleitet werden und Vorarlberger Unternehmen über die Chancen und Möglichkeiten der Beschäftigung von Menschen mit Beeinträchtigung informiert werden. Dass wir nun auch im Rahmen der Mobilität auf Nachhaltigkeit setzen können, freut uns ganz besonders.“

Der emissionsfreie Fuhrpark wird mit geschätzten 75.000 Kilometern pro Jahr nachhaltig für Menschen mit Beeinträchtigung im Einsatz sein. Die entsprechende Infrastruktur dafür wurde im Frühjahr geschaffen: Mit Ökostrom-Wallboxen der VKW können die E-Autos an den Standorten in Hohenems, Bregenz und Bludenz geladen werden.

„dafür gem. GmbH“ und „Büro für Berufsintegrationsprojekte“

Im Auftrag des Sozialministeriumservice begleiten und betreuen die „dafür gem. GmbH“ und das „Büro für Berufsintegrationsprojekte“ Menschen mit Beeinträchtigung bei der Arbeitsmarktintegration. In den Projekten Jugendcoaching, Arbeitsassistenz, Jobcoaching und Berufsausbildungsassistenz werden dabei von insgesamt 45 Mitarbeiter/innen rund 2.500 Jugendliche und Erwachsene im Jahr unterstützt.