Stadtverwaltung Hohenems
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04.10.2017

Die emsbachinnen und die Bücherfrauen

Die emsbachinnen und die Bücherfrauen

Am Donnerstag, dem 21. September 2017, fand der sechste Abend der emsbachinnen statt, bei dem sich alles um Bücher und Bücherfrauen drehte.

Über 40 Frauen und drei Männer trafen sich in der Bücherei Hohenems und warteten gespannt auf den Beginn der Veranstaltung. Bildungsstadträtin Mag. Patricia Tschallener begrüßte die Anwesenden und erklärte kurz das Anliegen der emsbachinnen. „Frauen tragen maßgeblich zum sozialen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leben in Städten und Gemeinden bei. Das ist aber vielen Menschen nicht bewusst und muss deshalb aufgezeigt und sichtbar gemacht werden“, so Tschallener. „Umso wichtiger sind Initiativen wie die emsbachinnen, die aufzeigen, was Frauen leisten, um Bewusstsein in der Bevölkerung und eine gegenseitige Stärkung der Frauen zu schaffen!“

Nach der Begrüßung hat emsbachin Sonja Markram im Interview mit den Betreiberinnen Doris und Karin von der Buchhandlung Lesezeichen die Freuden und Mühsale zweier Buchhändlerinnen ausgelotet. Die Beiden gestanden, dass ihre privaten Büchersammlungen zuhause alles andere als perfekt sortiert sind und schilderten, wie sie das Sortiment auswählen. Auch die schwierigen Themen, wie die große Konkurrenz aus dem Internet, wurden aufgegriffen und wie es trotzdem möglich ist, das Geschäft in Hohenems zu erhalten. Übrigens, so gut wie alles, was beim Lesezeichen bestellt wird, kann schon am nächsten Tag dort abgeholt werden!

Im Anschluss folgten Zahlen und Fakten, Aufgaben und Herausforderungen, die mit dem Betreiben einer Bücherei entstehen, wie Budgetverhandlungen, Förderanträge stellen, EDV-technische Systematisierung der Bücher, etc. Edith und Cordula ließen dadurch einen Blick hinter die Kulissen einer öffentlichen Bücherei zu, bevor sie gemeinsam mit Doris vom Lesezeichen noch kurze Auszüge von Daniela Egger, Gabriele Bösch, Monika Helfer und Paula Köhlmeier, den wohl vier bekanntesten Hohenemser Autorinnen, vorlasen.

Der Abend klang gesellig bei Häppchen und einem Glas Wein aus, es wurden neue Bekanntschaften geschlossen, diskutiert und viel gelacht.