Stadtverwaltung Hohenems
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Stadtplan
29.08.2017

BSBZ wird umfassend saniert

Bäuerliches Schul- und Bildungszentrum

Das Bäuerliche Schul- und Bildungszentrum (BSBZ) in Hohenems hat sich seit seiner Gründung 1974 zu einem unverzichtbaren Element der heimischen Bildungslandschaft entwickelt.

Das Land Vorarlberg hat kürzlich einen umfassenden Erweiterungs- und Sanierungsplan mit Gesamtkosten in Höhe von mehr als 18,7 Millionen Euro genehmigt. „Das BSBZ sei ein unverzichtbares Element der heimischen Bildungslandschaft“, informierte Landeshauptmann Mag. Markus Wallner.

Dank innovativer Projekte und zeitgemäßer Ansätze sei aus der Einrichtung ein bedeutender Partner für die Vorarlberger Land- und Forstwirtschaft geworden, hält der zuständige Landesrat Ing. Erich Schwärzler fest.
Konkret bietet das BSBZ vier Ausbildungs- bzw. Fachrichtungen an: Die Fachschule für ländliche Hauswirtschaft, die Fachschule Landwirtschaft und die Fachschule für Berufstätige (eine Kombination von ländlicher Hauswirtschaft und Landwirtschaft). Seit 2015 ist zudem die Höhere Lehranstalt für Landwirtschaft mit Reifeprüfung am BSBZ eingerichtet. Nach dieser wichtigen Aufwertung folgt nun auch eine bauliche Verbesserung.

„Wir freuen uns sehr über das Bekenntnis des Landes zum Schulstandort Hohenems und den damit verbundenen Investitionen. Dies unterstreicht einmal mehr die Wertschätzung für das Team des BSBZ, deren Ausbildung landesweit eine hohe Anerkennung genießt. Mit der neuen Höheren Lehranstalt, die mit dem Schuljahr 2015/2016 eingeführt wurde, ist es nun auch möglich, eine land- und forstwirtschaftliche Ausbildung mit Matura in Vorarlberg abzulegen, was die Wertigkeit der Ausbildung nochmal erhöht“, zeigt sich Bürgermeister Dieter Egger begeistert.

Umfassende Baumaßnahmen – Baubeginn 2018

Das mehr als 18,7 Millionen Euro schwere Projekt sieht die Sanierung des Bestands und einen Neubau zur Erweiterung der Unterrichtsräume vor. Der Baubeginn erfolgt im Februar 2018, mit nötigen Vorarbeiten wird bereits im Oktober 2017 begonnen. Im bereits 2006 sanierten Internatstrakt werden Fenster- und Türelemente ausgetauscht, weiters muss aus brandschutztechnischen Gründen ein zusätzlicher Fluchtweg für die beiden Obergeschoße geschaffen werden. Die Sanierung des gesamten C-Trakts, auf dessen Komplettsanierung im Jahr 2006 verzichtet wurde, wird unmittelbar an den Erweiterungsbau angeschlossen und bereits in die Planung integriert.