Stadtverwaltung Hohenems
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Stadtplan
09.05.2017

Begeisterung beim 2. „Fest der Inklusion“

Bürgermeister Dieter Egger mit dem Moderatorenduo Philipp Wüstner und Klaus Brunner.
Die Band „Blind Foundation“ sorgte mit ihrem Repertoire für Stimmung im Event.Center.

Rund 700 Menschen mit und ohne Behinderungen feierten am vergangenen Freitag, dem 5. Mai 2017, den „Tag der Inklusion“ im Event.Center.

Eingeladen hatten die Selbstvertreter/innen der Lebenshilfe Vorarlberg – Menschen mit Behinderungen, die sich für ihre eigenen Interessen und den Abbau von Barrieren einsetzen – um „Mitanand“ ihr zehnjähriges Jubiläum und das 50-jährige Bestehen der Organisation zu feiern.

Durch den Abend führten Radio-Moderator Philipp Wüstner und Selbstvertreter Klaus Brunner, der zu Beginn erklärte: „Dieses Fest soll Menschen mit und ohne Behinderungen zusammenbringen. Wir wollen gemeinsam feiern und so die Gesellschaft zum Umdenken bewegen, getreu unserem Motto: Nichts über uns, ohne uns.“

Landesrat Dr. Christian Bernhard unterstrich in seinen Grußworten den Sinn der Inklusion, „nämlich dass es normal ist, verschieden zu sein und dass jeder Mensch – mit und ohne Behinderungen – im gesellschaftlichen Leben überall dabei sein kann". Den Selbstvertreter/innen komme dabei eine wichtige Rolle zu. „Als Expert/innen in eigener Sache engagieren sie sich für ein Leben in Eigenständigkeit, Barrierefreiheit, für mehr Mitsprache und Mitbestimmung", so der Landesrat.

Auch Bürgermeister Dieter Egger zeigte sich erfreut über das bereits zum zweiten Mal in Hohenems stattfindende Fest und das gelebte Engagement und Miteinander: „Das Fest der Inklusion ist ein Fest der Vielfalt und der Buntheit und es passt daher wunderbar in unsere Stadt. Wir fragen oft, was können wir für Menschen mit Behinderung tun? Doch oft ist es umgekehrt. Diese Menschen bringen Wärme, Herzlichkeit und Ehrlichkeit in unser Leben. Mein Dank gilt den Mitarbeitern der Lebenshilfe, die sich seit 50 Jahren für Menschen mit Behinderung einsetzen. Großartig.“

Das Tanzhaus Hohenems veranschaulichte zu Beginn, wie Inklusion mittels gemeinsamen Tanzes gelebt wird. Für großartige Konzertstimmung sorgten anschließend die Inklusionsband „Blind Foundation“ aus Deutschland und die „Fäaschtbänkler“ aus der Schweiz.