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18.10.2016

Neuer Chefarzt am LKH Hohenems

Prim. Prof. Dr. Günter Höfle
Die Geschäftsführung der Vlbg. Krankenhaus-Betriebsges.m.b.H. Prim. Dr. Peter Fraunberger und Dr. Gerald Fleisch gratulierten dem neuen Chefarzt Prim. Prof. Dr. Günter Höfle gemeinsam mit Pflegedirektor Arno Geiger, MSc, und Verwaltungsdirektor Dietmar Hartner zu seiner neuen Chefarzttätigkeit.

Am Landeskrankenhaus Hohenems hat Anfang Oktober ein Wechsel in der Leitung stattgefunden: Prim. Prof. Dr. Günter Höfle, Abteilungsleiter der Inneren Medizin, ist der neue Chefarzt und steht insgesamt 70 Ärzt/innen vor.

Der bisherige Chefarzt Prim. Dr. Peter Cerkl bleibt als stellvertretender Chefarzt in der Krankehausleitung. Höfle ist bereits seit 1. Oktober 2006 am LKH Hohenems beschäftigt und hatte die ärztliche Leitung als Internist bereits in den Jahren 2007 bis 2013 inne und ist somit mit den Aufgaben vertraut.
„Wir freuen uns, einen so erfahrenen und mit den Gepflogenheiten innerhalb der Landeskrankenhäuser sehr vertrauten Chefarzt für Hohenems gewonnen zu haben“, erklärt KHBG-Geschäftsführer Dir. Dr. Gerald Fleisch.
Prim. Prof. Höfle weiß aus Erfahrung: „Die Förderung und Koordination der optimalen Zusammenarbeit innerhalb der verschiedenen medizinischen Abteilungen und Berufsgruppen des LKH Hohenems ist eine der wichtigsten Aufgaben des Chefarztes. Denn für den einzelnen Patienten zählt nur die ausgezeichnete Gesamtleistung aller involvierter Krankenhausmitarbeiter.“

Neue Herausforderungen

Angesprochen auf die Herausforderungen meint der neue Chefarzt: „Die medizinischen Fortschritte sind rasant und die Spezialleistungen werden weiter zunehmen. Bei der Implementierung des Fortschritts werden wir uns ganz intensiv einbringen. Dabei werde ich besonders darauf achten, dass die Medizin am LKH Hohenems auch in Zukunft trotz der Spezialisierung die Übersicht über den Menschen als Ganzes bewahrt, ihn generalistisch sieht, d. h. den Menschen aus allen (nämlich den körperlichen, psychischen, biosozialen, spirituellen, ethischen) Blickwinkeln betrachtet und so alle zur Krankheit des Patienten beitragenden Ebenen in die Behandlung miteinbezieht. Grundsätzlich sehe ich es so, dass Herausforderungen immer die Chance bieten, etwas besser, erfolgreicher zu machen. Es hilft nicht, wenn ich mich über Probleme ärgere, sondern ich will diese schnell erkennen und prompt zu einer optimalen Lösung führen.”

Mitarbeiterentwicklung

Eine weitere Aufgabe sieht Prim. Höfle in der Mitarbeiterentwicklung: „Ich freue mich zu sehen, wie herausragend sich Mitarbeiter entwickeln können, wenn es gelingt, sie speziell zu fördern und ihnen den notwendigen Freiraum zu geben. Neben der Förderung der Ausbildungsärzte und Fachärzte möchte ich auch am Schwerpunkt des Studentenunterrichts festhalten. Wir haben uns bei den Studierenden schon einen so guten Ruf erarbeitet, dass wir zum Beispiel beim Klinisch-Praktischen-Jahr für mehr als zwei Jahre ausgebucht sind. In der Lehre tätige Mediziner müssen topinformiert sein, was natürlich schlussendlich auch unseren Patienten zugutekommt.“

Ansehen in der Bevölkerung

Für die Bevölkerung ist es Höfle wichtig, dass sich Angehörige, Verwandte und Systempartner sicher sein können, dass alles, was am LKH Hohenems gemacht wird, ein ausgezeichnetes Leistungsniveau hat.
Inhaltlich sieht er wichtige Initiativen im Ausbau und der Verankerung der speziellen Schmerztherapie am LKH Hohenems. Zudem stehe der Ausbau der Palliativstation mit deutlich mehr Betten an. „Denn wenn es um eine optimale Symptomkontrolle bei Schwerkranken und Sterbenden geht, können wir keine Wartelisten zur Aufnahmeplanung akzeptieren.“
Der neue Hohenemser Chefarzt ist „stolz, Teil des Teams des LKH Hohenems zu sein. Auch wenn mein Job sehr herausfordernd ist, betrete ich an jedem Arbeitstag das LKH Hohenems mit großer Freude”, so Höfle abschließend.