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Stadtplan
18.02.2016

Lebensretterin auf Umwegen

v. l. Cemanur Kartal (GfL), Susanne Schenk, Susanne Marosch (GfL)

Die Hohenemserin Susanne Schenk, Mitarbeiterin in der Kinderbetreuung Villa Sonnenschein, trat kürzlich zu einer Stammzellenspende an, um einem kleinen Mädchen das Leben zu retten.

Bereits im Jahr 2013 ließ sie sich die 42-Jährige bei einer Typisierungsaktion im Messepark testen. Da sie zu diesem Zeitpunkt nur 53 Kilogramm wog und somit unter der von der damaligen Knochenmark-Spendezentrale festgelegten Untergrenze von 55 Kilogramm lag, wurde die Typisierung über die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) durchgeführt, die nur 50 Kilogramm als Untergrenze verlangte.

Dieser Umweg hat sich nun bezahlt gemacht. Mitte Jänner spendete Susanne Schenk in Stuttgart ihre gesunden Stammzellen einem dreijährigen Mädchen aus Polen, bei dem sämtliche anderen Versuche, ihre Krankheit zu besiegen, scheiterten. Damit erhielt das Mädchen eine Chance auf ein Überleben.

Aus diesem Grund erhielt Schenk am Mittwoch, dem 3. Februar 2016, den „Award der Dankbarkeit“ des Vereins „Geben für Leben – Leukämiehilfe Österreich“ (GfL).

Weitere Informationen unter www.gebenfuerleben.at