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Bürgermeldungen
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Stadtplan
03.02.2016

Stadtvertretung vergibt Baumeisterarbeiten

Der Baustart erfolgt bei der Engelburg (gelbes Gebäude) in Richtung Schweizer Straße.

In der Stadtvertretungssitzung vom Dienstag, dem 2. Februar 2016, vergab die Stadt Hohenems die Baumeisterarbeiten an den Billigstbieter, die Firma Storz aus Ravensburg. Dem zeitnahen Baustart der Innenstadtgestaltung im Jüdischen Viertel steht somit nichts mehr im Wege. Die Vorbereitungen für die Bauarbeiten und Informationen an Anrainer/innen erfolgen bereits, der Baubeginn ist für Anfang April geplant.

Einstimmig bestätigte die Stadtvertretung die Vergabe der Baumeisterarbeiten für die Neugestaltung des Jüdischen Viertels. Die ersten Bagger werden Anfang April auffahren, bis Ende Oktober soll das Jüdische Viertel in neuem Glanz erstrahlen.

Vorbereitungen laufen bereits

Aufgrund der Freigabe durch die Stadtvertretung werden nun umgehend die benötigten Pflastersteine in entsprechender Menge bestellt und die Vorbereitungen für einen sorgfältigen Bauablauf getroffen. Wesentlich im Prozess ist die umfassende Information für Anrainer/innen, Kund/innen und interessierte Bürger/innen.

Detaillierter Bauablauf wird erarbeitet

Gemeinsam mit dem beauftragten Baumeister wird nun ein detaillierter Bauablauf erstellt. Fix ist bereits, dass im oberen Teil der Schweizer Straße ab der Engelburg begonnen wird. Etappenweise wird dann in Richtung Elkangarten gearbeitet. Für die gesamte Bauzeit wird ein generelles Umleitungssystem eingerichtet. Die Nutzung und der fußläufige Zugang zu den Gebäuden wird für Anrainer/innen und Kund/innen gewährleistet, jedoch wird die Nutzung des Vorplatzes des Salomon-Sulzer-Saals zeitweise eingeschränkt sein. Die Anbindung von Sammelparkplätzen soll zu jeder Zeit uneingeschränkt erhalten bleiben. So sollen die Arbeiten für Anrainer/innen und Geschäftsinhaber/innen möglichst schonend ablaufen.

Ombudsmann für alle Anliegen während der Bauzeit

DI Bernd Federspiel

„Während des Baus achten wir auf eine möglichst anrainerfreundliche Bauweise, dennoch werden sich zeitweise Belastungen durch Lärm, Erschütterungen und Staub nicht vermeiden lassen“, berichtet Stadtplaner DI Bernd Federspiel: „Wir möchten für alle Anliegen jederzeit einen Ansprechpartner anbieten. Ich übernehme daher während der Bauzeit die Funktion des Ombudsmanns. Wie bereits bei früheren Bauvorhaben werden wir vor den Baubesprechungen konkrete Anliegen von Bürger/innen direkt mit den beauftragten Unternehmen abklären.“ Erreichbar ist DI Bernd Federspiel unter bernd.federspiel@hohenems.at oder Tel. 05576/7101-1412.

„Wir freuen uns, dass nun mit dem ersten Bauabschnitt begonnen wird. Damit ist sichergestellt, dass das große Jubiläum im Jüdischen Viertel 2017 bereits im neu gestalteten Umfeld stattfinden kann. Wir sind überzeugt, mit der neuen, breit erarbeiteten Gestaltung einen wesentlichen Schritt für die künftige Stadtentwicklung zu setzen!“, bekräftigt Bürgermeister Dieter Egger.

Der Bürgerbeteiligungsprozess innen.stadt.leben startete 2014 mit dem Ziel, die Hohenemser Innenstadt durch eine ansprechende Gestaltung zu einem attraktiven Wohn- und Wirtschaftszentrum zu entwickeln. Grundlage des Projekts ist die Verkehrsberuhigung des Zentrums durch das bestehende Verkehrskonzept: Durch die neue Gestaltung soll man sofort sehen und spüren, dass man in eine verkehrsberuhigte Zone mit hoher Aufenthaltsqualität einfährt. Durchfahrende sollen klar über die Spange geleitet werden.