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Bürgermeldungen
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Stadtplan
21.01.2016

Auftakt für die Arbeitsgruppe Schlossplatz

Luftbild Schlossplatz Hohenems (c) Ludwig Müller

Rund 40 engagierte Bürger/innen trafen sich am Mittwoch, dem 13. Jänner 2016, im kleinen Löwensaal zur ersten Arbeitsgruppe Schlossplatz.

Die Gruppe ist breit zusammengesetzt: Anrainer/innen und Eigentümer/innen, Interessensvertretungen, interessierte Bürger/innen, Politiker/innen und Mitarbeiter/innen aus der Verwaltung. Hochmotiviert sprudelten erste Ideen für die nächsten Schritte zum ersten Thema: Identität des Schlossplatzes.

Parallel zur Arbeit der Arbeitsgruppe Stadträume – hier ist derzeit der Baustart des ersten Baufelds im Jüdischen Viertel in Vorbereitung – nimmt nun auch die Arbeitsgruppe Schlossplatz im Prozess innen.stadt.leben ihre Tätigkeit auf.

Kick-off und Einzelgespräche im Herbst 2015

Nach einem ersten Kick-off im Herbst wurden zum Prozessstart Einzelgespräche mit Anrainer/innen und Eigentümer/innen geführt. Gefragt wurde nach deren Vorstellungen für die Entwicklung des Platzes, aber auch Wünsche, Anregungen und Kritik am heutigen Zustand kamen zur Sprache. „Der starke und regelmäßige Einbezug jener Bürger/innen, die direkt am Schlossplatz wohnen und arbeiten, ist uns im Prozess ein besonderes Anliegen“, betont Bürgermeister Dieter Egger: „Sie sind als Anrainer und Anrainerinnen bzw. als Eigentümerinnen und Eigentümer wesentliche Prozesspartner und sollen die laufende Entwicklung auch mittragen und aktiv gestalten.“

Zielgerichtetes Arbeiten in der Arbeitsgruppe

Historisches Gemälde: Schlossplatz 1845

Im Zentrum der ersten Arbeitsgruppe standen Daten, Zahlen und Fakten zum Platz, die von Projektleiterin DI Gudula Pawelak präsentiert wurden. Überraschend für viele waren beispielsweise die über 750 Busstopps täglich am Platz im Vergleich zu rund 80 Bewohner/innen oder die Größenverhältnisse: Marktplatz Dornbirn: 4.000 m², Kornmarktplatz Bregenz 7.000 m² und der Schlossplatz: 10.000 m².

Prozessmoderatorin Martina Rüscher, MBA MSc, präsentierte eine Zusammenfassung der Anrainergespräche und historische Bilder des Schlossplatzes, zur Verfügung gestellt vom Kulturkreis-Schriftleiter Dr. Norbert Peter. Diese dienten als Anregungen für die Gestaltung einer öffentlichen Ausstellung zum Platz. Unter dem Arbeitstitel „Schlossplatz: gestern – heute – morgen“ wurden in einem ersten Brainstorming zahlreiche Ideen gesammelt: Historische Bilder, hörbare Geschichten aus allen Jahrhunderten, Fotos mit Ausblicken auf den Schlossplatz aus allen Fenstern der Anrainergebäude, Einbezug von Kindern und vieles mehr. Verkehrsverein und Kulturkreis werden sich diesem Gedanken weiter annehmen.

Transparenter Prozess – Mitarbeit jederzeit möglich

Im Prozess wird auf klare Strukturen, Offenheit und Transparenz gesetzt. Die Mitglieder der Arbeitsgruppe widmen sich den Funktionen des Platzes – also was er können soll – und nicht der Gestaltung im Detail – dies soll den Fachexpert/innen überlassen bleiben. Diskutiert wird mit wechselnden Fachleuten zu unterschiedlichen Themen, wie Identität, Wohnen, Wirtschaft, Generationen usw. Sämtliche Unterlagen sind laufend online auf www.hohenems.at einzusehen. Öffentliche Veranstaltungen und weitere Kommunikationskanäle sind in Vorbereitung. Ein laufendes Feedback und auch aktive Mitarbeit ist jederzeit möglich – einfach mit den Mitarbeiter/innen der Stadtplanung in Kontakt treten: E-Mail innen.stadt.leben@hohenems.at oder Tel. 05576/7101-1413.

Dieter Egger bedankte sich abschließend für den motivierten Start: „Der Schlossplatz ist für die Stadt ein zentraler Raum und hat das Potenzial, zu einem besonderen Anziehungspunkt in Vorarlberg zu werden. Eines ist klar: Die Erarbeitung der gewünschten Funktionen eines so großen Platzes ist eine echte Herausforderung und braucht ihre Zeit – aber mit dieser motivierten Arbeitsgruppe, der Unterstützung von Fachleuten und dem laufenden Einbezug der Öffentlichkeit sowie der Anrainerinnen und Anrainern, wird uns das gemeinsam gelingen. Ich freue mich auf diese gemeinsame Aufgabe!“