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Bürgermeldungen
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Stadtplan
20.07.2016

Danke-Fest und Fahrzeugweihe

v. l. Landesrettungskommandant Werner Meisinger, RK-Geschäftsführer Mag. Franz Rous, RK-Kommandant Thomas Maierhofer, KR Siegfried Jochum, RK-Präsident Dr. Ludwig Summer, Bürgermeister Dieter Egger (Hohenems), Bürgermeister Gottfried Brändle (Altach), RK-Mitarbeiter Franz Danler, RK-Mitarbeiter Erwin Ender

Am Samstag, dem 16. Juli 2016, lud die Rotkreuzabteilung zum Danke-Fest und zur gemeinsamen Fahrzeugweihung des neuen Rettungstransportwagens ein.

Begonnen wurde mit einer Feldmesse, in welcher der neue Rettungswagen gesegnet und offiziell in den Dienst gestellt wurde. Besonderer Dank gilt KR Siegfried Jochum für die Übernahme der Beschaffungskosten. Nach der Segnung wurde bei Speis und Trank den ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen für die geleistete Arbeit im Jahr 2016 gedankt. Rund 130 geladene Gäste, darunter auch die Bürgermeister Dieter Egger (Hohenems), Gottfried Brändle (Altach) und zahlreiche Ehrengäste, folgten der Einladung der Rotkreuzabteilung.

Zweimal pro Woche wird KR Jochum vom Roten Kreuz zur Dialyse ins Landeskrankenhaus Feldkirch gefahren. Als Kaufmann und interessierter Patient hat er auf diesen Fahrten viele Fragen zur Organisation, zur Ausstattung, zum Fahrtenaufkommen, zur Finanzierung etc. gestellt. Dabei ist in ihm die Idee gereift, einerseits dem Roten Kreuz (RK) in den finanziellen Herausforderungen zu helfen und andererseits der Bevölkerung seiner Region eine langfristig wirksame Spende – in Form eines modernen Rettungswagens – zukommen zu lassen.
Ausgestattet ist der neue Rettungstransportwagen mit hochmodernen medizinischen Geräten. „Ich freue mich, dass das neue Fahrzeug dem Wohle der Bevölkerung dient und wünsche dem Roten Kreuz viel Freude damit“, so KR Jochum.
„Dass jemand ein Fahrzeug spendet, passiert nicht alle Tage. Umso dankbarer sind wir beim Roten Kreuz für diese großzügige Spende“, freut sich der Hohenemser RK-Kommandant Thomas Maierhofer.

Ein erfolgreiches Projekt

Vor zwei Jahren entschied sich die Rotkreuzabteilung für ein NEF-System (Notarzteinsatzfahrzeug-System). Die Vorteile der Flexibilität und der Schnelligkeit haben sich bestens bewährt.
Das NEF ist mit einem/-r speziell ausgebildeten Notfallsanitäter/in und einem/-r Notarzt/-ärztin besetzt und wird als Zusatz zu einem Rettungswagen (RTW) eingesetzt. Es steht als unverzichtbarer Teil des Rettungsdienstes rund um die Uhr im Dienst und wird immer dann eingesetzt, wenn ein/e Patient/in lebensbedrohlich erkrankt oder verletzt ist. Ausgestattet mit sämtlichen Geräten und Materialen zur Versorgung von Notfallpatient/innen kann dadurch Notfallmedizin auf höchstem Niveau angeboten werden.

In diesen zwei Jahren wurden seither über 2.300 Notarzteinsätze erfolgreich durchgeführt. Das Haupt-Einsatzgebiet des NEF Hohenems umfasst die Region am Kumma (Stadt Hohenems, Götzis, Altach, Mäder, Koblach, Klaus und Fraxern). Zusätzlich dient es als Aushilfsfahrezug zur Versorgung umliegender Gebiete wie Feldkirch, Lustenau und Dornbirn.