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Stadtplan
11.02.2016

Abwasserreinigung - Generalversammlung

Der neue Vorstand der Abwasserreinigungsanlage: Fritz Maierhofer, Ing. Rainer Siegele, Gottfried Brändle, Ing. Werner Schättle, Ing. Paul Strobl, Dieter Egger und Christian Loacker

Bei der Generalversammlung des Abwasserverbands Region Hohenems, der Trägerorganisation der Abwasserreinigungsanlage (ARA), am Mittwoch, dem 10. Februar 2016, wurde der Vorstand neu gewählt und der frühere Geschäftsführer in die Pension verabschiedet.

Als Obmann bestätigt wurde der Altacher Bürgermeister Gottfried Brändle. Zu seinem neuen Stellvertreter wurde der Hohenemser Bürgermeister Dieter Egger gewählt. Weitere Vorstandsmitglieder sind die Bürgermeister von Götzis, Christian Loacker, Mäder, Ing. Rainer Siegele, und Koblach, Fritz Maierhofer.

Im Rahmen der Versammlung wurde der ARA-Voranschlag 2016 inklusive Darlehensaufnahmen einstimmig beschlossen.

Die Generalversammlung war der letzte dienstliche Termin des früheren Geschäftsführers der ARA, Ing. Werner Schättle, der seine Funktion Ende 2015 an Ing. Paul Strobl übergab. Schättle war in den letzten 21 Jahren für die technische und kaufmännische Betriebsführung der Anlage sowie für die Personalagenden des Verbandes verantwortlich und wurde nun endgültig in den Ruhestand verabschiedet. Sein Nachfolger Ing. Paul Strobl hat eine fundierte Ausbildung als Maschinenbauingenieur und bringt große Erfahrung im Bereich Biogasanlagen mit.

Große Verdienste

Internationale Anerkennung erhielt Schättle für den Ausbau der Anlage im Jahr 2005 in Zusammenarbeit mit der TU Wien und den Ziviltechnikern Rudhardt + Gasser. Der Einsatz modernster Regelungstechnik hat die Reinigungswirkung und Durchsatzleistung deutlich erhöht. Der Bauaufwand dafür war im internationalen Vergleich extrem niedrig. Auch die Betriebskosten sind deutlich geringer als bei vergleichbaren Anlagen.

Ein besonderes Augenmerk legte Schättle zudem auf die stetige Energieoptimierung der Kläranlage, die für die Abwasserreinigung in Hohenems und den Kummenberggemeinden verantwortlich zeichnet. Das führte dazu, dass die Anlage im österreichweiten Kläranlagenleistungsvergleich seit über zehn Jahren im absoluten Spitzenfeld liegt. So nutzt die ARA Hohenems das beim Reinigungsprozess entstehende Faulgas für die Stromerzeugung und kann damit 70 % des eigenen Strombedarfs und 100 % des eigenen Wärmebedarfes selbst abdecken.