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Bürgermeldungen
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Stadtplan
19.05.2016

„Emotionen Bewegen“ zu Besuch in Hohenems

Ankunft vor dem Rathaus Hohenems
v. l. n. r: Teamleiterin Christine Amann (Schulheim Mäder), Bürgermeister Dieter Egger, Geschäftsführer Arnt Buchwald (Schulheim Mäder)
Versorgung im Rathaus Hohenems

1.500 Kilometer durch den Regen für Kinder mit Behinderung

Über 100 Läufer/innen engagieren sich heute vorarlbergweit für das Schulheim in Mäder und laufen auch unter teilweise widrigsten Bedingungen durch alle Gemeinden Vorarlbergs, um sich bei den Gemeinden und Bürgermeister/innen für die Unterstützung des Schulheims zu bedanken.

Seit 40 Jahren betreut das Schulheim Mäder junge Menschen mit Körper- und Schwermehrfachbehinderungen. Aktuell werden rund 70 Personen dort ganztags betreut, was eine wertvolle Entlastung für die Familien darstellt. Finanziert wird das Heim über den Sozialfonds der Vorarlberger Gemeinden – und genau bei diesen Gemeinden möchte sich das Schulheim Mäder für ihre Unterstützung bedanken.

Dazu entsendet die Schule heute 100 freiwillige Läufer/innen in zehn Staffeln durch ganz Vorarlberg, die so insgesamt rund 1.500 Kilometer und an die 1.000 Höhenmeter zurücklegen – und das bei strömendem Regen und gerade mal zehn Grad Außentemperatur. In Hohenems traf die Staffel der Läufer/innen heute um Punkt 12.30 Uhr ein. Eine knappe Stunde benötigten die tapferen Sportler/innen, die in Dornbirn gestartet sind.

Im Rathaus wurde die Delegation mit Getränken empfangen. Ein sichtlich beeindruckter Bürgermeister Dieter Egger nahm dabei auch ein kleines Geschenk der Läufer/innen und vom Geschäftsführer des Schulheims Mäder, Arnt Buchwald, entgegen.

„Einfach eine tolle Aktion des Schulheims Mäder, die vorarlbergweit das Bewusstsein für den Stellenwert des Schulheims stärkt. Das Heim leistet ganz großartige Arbeit bei der Betreuung und Integration der ihr anvertrauten Kinder und Jugendlichen – und hoffentlich lässt sich jetzt auch noch Petrus beeindrucken und die Läufer können den Rest der Strecke halbwegs trocken weiter Richtung Mäder laufen!“, so das Stadtoberhaupt.