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Bürgermeldungen
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Stadtplan
26.08.2015

Stadtrat beauftragt Detailplanung für zweites Baufeld im Jüdischen Viertel

innen.stadt.leben
Marktstraße

innen.stadt.leben: 2016 sollen vor dem Rathaus und im Jüdischen Viertel die Bagger auffahren.

Im Rahmen des Gestaltungsprozesses innen.stadt.leben war zunächst geplant, heuer ein erstes relativ kleines Baufeld vor dem Hohenemser Rathaus bis zur Stadtpolizei umzugestalten. Eine erste Ausschreibung dazu brachte nicht die erwarteten und erwünschten Ergebnisse. Ein optimiertes Ausschreibungsverfahren gibt nun Hoffnung auf kostengünstigere Lösungen.

Nach der Anhörung von Experten und der innen.stadt.leben-Arbeitsgruppe haben die verantwortlichen Politiker/innen im Stadtrat gestern Dienstag, 25. August 2015, mehrheitlich die Weichen für eine zweite Ausschreibung gestellt. In dieser Arbeitsgruppe innen.stadt.leben arbeiten Bürger/innen, Interessensvertreter/innen und Verwaltungsmitarbeiter/innen seit dem Vorjahr an den Grundlagen für eine Umgestaltung des Hohenemser Stadtzentrums. Ziel ist es, den Straßen und Plätzen den Charakter der ehemaligen Landesstraße zu nehmen und ein attraktives Zentrum mit hoher Lebens- und Aufenthaltsqualität zu schaffen. Die Gestaltung soll dabei die bereits erfolgten verkehrslenkenden Maßnahmen unterstützen, für eine klare Verkehrsführung sorgen und die Plätze zu Orten der Begegnung werden lassen.

Sowohl die konsultierten Experten als auch die Arbeitsgruppe haben uns empfohlen, nicht auf eine andere, weniger attraktive und weniger nachhaltige Materialisierung auszuweichen, sondern bei der vom Siegerprojekt des Architekturwettbewerbs empfohlenen Gestaltung mit Natursteinen zu bleiben. Dies entspricht der Bedeutung und den ästhetischen Ansprüchen der Hohenemser Innenstadt und den Zielsetzungen des innen.stadt.leben-Prozesses. Wenn die Preise stimmen, ist die Finanzierung für Hohenems jedenfalls ohne gravierende  Verschiebungen bei anderen Projekten machbar.

Geänderte Ausschreibungsbedingungen

In einem weiteren Schritt wird nun nicht nur das erste Baufeld vor dem Rathaus mit rund 1.000 Quadratmetern, sondern auch das mit etwa 4.000 Quadratmetern weitaus größere Baufeld im Jüdischen Viertel ausgeschrieben. Zur Vorbereitung dazu soll nun das  Planungsbüro Lohrer-Hochrein, München, mit der Detailplanung für das zweite Baufeld beauftragt werden. Lohrer-Hochrein war aus dem Gestaltungswettbewerb innen.stadt.leben als Sieger hervorgegangen und bereits mit der konkretisierten Planung für das erste Baufeld beauftragt worden.

Zusammen genommen werden beide Baufelder ein weitaus größeres Volumen für die neue Ausschreibung ergeben. Allein das soll schon die Kosten senken. Weitere Optimierungen für das Ausschreibungsverfahren werden noch geprüft. Die zweite Ausschreibung soll heuer noch erfolgen, um einen Baubeginn im Frühjahr 2016 zu ermöglichen.