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Bürgermeldungen
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Stadtplan
14.07.2015

Finale Bauphase am Bahnhof

(c) Ludwig Müller

Am Donnerstag, dem 9. Juli 2015, starteten die Umbauarbeiten für den neuen Bahnhofsvorplatz und damit die finale Bauphase am Bahnhof Hohenems.

Moderne, attraktive und kundenfreundliche Bahnhöfe mit barrierefreien Zugängen sind der nachhaltige, erste Eindruck für die Nutzer/innen des öffentlichen Verkehrs und zugleich auch der Schlüssel zum Umstieg auf Bus und Bahn und damit auf eine umweltfreundliche Mobilität. Der neue Bahnhof wurde von den Projektpartnern ÖBB Infrastruktur AG, Land Vorarlberg und Stadt Hohenems zu einer kundenfreundlichen, architektonisch hochwertigen Mobilitätsdrehscheibe mit barrierefreien Zugängen umgebaut. Bei den Modernisierungsarbeiten wurden das Bahnhofsgebäude, die Lifte, die Zugänge und die Gleisanlagen erneuert. Bürgermeister DI Richard Amann und ÖBB-Projektteamleiter DI Harald Schreyer haben mit einer Pressekonferenz am 9. Juli den Start der Umbauarbeiten eingeleitet.

Umstieg auf die Bahn wird noch attraktiver

(c) Ludwig Müller

Bis Mitte 2016 werden moderne Aufenthaltsbereiche für Fußgänger/innen, eine Park-&-Ride-Anlage mit 31 PKW-Abstellplätzen, 13 Kiss-&-Ride-Plätze sowie zwei Abstellplätze für PKWs von mobilitätseingeschränkten Reisenden, eine Fahrradabstellanlage mit Platz für 132 Fahrräder, 32 versperrbare Fahrradboxen sowie sechs Abstellplätze für Motorräder bzw. Mopeds gebaut. Zudem werden die Überdachung der neuen Fahrradunterführung und eine Busspur errichtet. Künftig können bis zu vier Busse gleichzeitig die Fahrgäste direkt am Hausbahnsteig des Bahnhofs aufnehmen. „Der neue Hohenemser Bahnhof ist für unsere Stadt ein bedeutendes und zukunftsweisendes Projekt, dem schon im Jahr 2010 bei der Errichtung der Zentrumsumfahrung mit der neuen Landstraße L190 Rechnung getragen wurde. Bereits jetzt frequentieren mehr als 2.500 Kunden täglich den Bahnhof. Das Lob und die Freude der Bevölkerung sind heute schon sehr groß. Mit dem neuen Vorplatz wird der Umstieg auf die umweltfreundliche Bahn noch attraktiver“, freut sich Bürgermeister DI Richard Amann.

Durch zwei Arbeitsphasen kaum Behinderung für die Kund/innen

(c) Ludwig Müller

Um den Kund/innen während der Bauarbeiten weitere Umwege zu ersparen, sind die Arbeiten am neuen Bahnhofsvorplatz in zwei Phasen gegliedert. Mit dem Start der ersten Bauphase wird bis Mitte Dezember 2015 vom nördlichen Ende des Hausbahnsteiges bis zur Ausfahrt an der Kreuzung Angelika-Kauffmann-Straße/Bahnhofstraße gearbeitet. Die Kund/innen erreichen die Bahnsteige auf den ausgeschilderten Wegen entlang des Bauzaunes, wobei die Zugänge zu den Bahnsteigen kaum mit Umwegen verbunden sind. Aus Richtung Süden kommend befindet sich der Zugang an der Kreuzung Angelika-Kauffmann-Straße/Bahnhofstraße. Aus Richtung Norden kommend ist der Zugang zu den Bahnsteigen wie bisher über die bestehende Bushaltestelle möglich. In der zweiten Bauphase wird von März bis Anfang Juni 2016 vom Bereich der Bushaltestelle bis zum nördlichsten Punkt des Bahnhofes gearbeitet.

Provisorische Abstellflächen für Fahrräder

Aufgrund der Bauarbeiten müssen die Abstellplätze für Fahrräder verlegt werden. Der bisherige Abstellbereich wurde Ende vergangener Woche abgebaut. Bis zur Inbetriebnahme der neuen Bike-&-Ride-Anlage stehen entlang der Lärmschutzwand nördlich der Bushaltestelle rund 80 Fahrradabstellplätze zur Verfügung. Die Fahrradboxen werden ebenfalls verlegt. Die Boxen befinden sich dann an der Kreuzung Nibelungenstraße/Herrenriedstraße. Die Zufahrt zu den Fahrradboxen erfolgt über die Rudolf-von-Ems-Straße oder durch die Emsbach-Radwegunterführung.