A+
A+
A+
Bürgermeldungen
drucken
Stadtplan
19.05.2015

Finale Bauphase

Warntafel an der Bushaltestelle Sägerstraße

Die Arbeiten am letzten Bauabschnitt der Schuttannenstraße wurden Anfang Mai aufgenommen und sollen voraussichtlich Ende Oktober abgeschlossen sein. Segelflieger Ludwig Müller stellt dankenswerterweise ein aktuelles Luftbild der Baustelle zur Verfügung.

Die Schuttannenstraße ist jeweils von Montag bis Freitag von 7 bis 18.30 Uhr (bei Bedarf auch am Samstag nach entsprechender Ankündigung) gesperrt. Bei Schlechtwetter ist die Straße, auch wenn nicht gearbeitet wird, nur erschwert passierbar. Die Sperre erfolgt ab dem unteren Viehgatter. Die Ferienhäuser Wanne und Schollenkopf sind während der Bauphase ungehindert erreichbar.

Während der Bauphase wird – zu den oben angegebenen Uhrzeiten – von der zuständigen Baufirma auf Höhe der Bushaltestelle Sägerstraße eine gelbe Warntafel Richtung Straße eingedreht, die signalisiert, dass die Schuttannenstraße ab dem Alpgebiet beim ersten Weiderost gesperrt ist.

Segelflieger Ludwig Müller fotografierte den Baustellenbereich aus der Luft.

Im Vorjahr wurde bereits ein Teilstück der Straße oberhalb der Wanne saniert. Heuer sollen auch im restlichen Stück bis zum Berggasthof Schuttannen die gesetzlich vorgeschriebenen Abwasserrohre verlegt sowie ein Asphaltbelag aufgebracht werden. Weiters wird Schuttannen an die städtische Trinkwasserversorgung angeschlossen. Dieses Teilstück ist 1.440 Meter lang.

Die Stadtvertretung hat mehrheitlich den Billigstbieter, die Firma Rhomberg Bau GmbH, beauftragt. Die Bauleitung hat wie im Vorjahr Ing. Simon Aberer übernehmen. Für die Planung zeichnen die Büros Rudhart + Gasser ZT, Bregenz, sowie Breuss-Mähr-Bauingenieure, Koblach, verantwortlich. Die Kosten belaufen sich 2015 auf etwas mehr als eine Million Euro.

Die Ausführung mit Randsteinen und seitlichen Rinnen führte teilweise zu Unverständnis. Die Planungen für Kanalisation und Ausbau der Straße erfolgten unter breiter Beteiligung von Anrainer/innen und Nutzergruppen. Es besteht weitgehender Konsens darüber, dass die Straße zwar asphaltiert, aber nicht zu einer „Schnellstraße“ ausgebaut wird. Umso breiter eine Straße, von umso mehr Autos wird sie befahren.

Die Asphaltierung soll es u. a. ermöglichen, dass der Landbus gut hinauf und herunter kommt. Sie soll aber einer Übernutzung der Schuttannen nicht Tür und Tor öffnen. Die Wasserrinnen und Randsteine sind in diesem Ausmaß notwendig und behördlich vorgeschrieben, weil die Straße durch ein Wasserschutzgebiet führt, das beispielsweise auch durch einen Ölunfall nicht beeinträchtigt werden darf.