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Bürgermeldungen
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Stadtplan
09.10.2020

Heizkostenzuschuss

Der Heizkostenzuschuss kann bis zum 19. Februar 2021 beim jeweiligen Wohnsitzgemeindeamt beantragt werden – die Überweisungen auf ihr Konto erfolgen frühestens ab 12. Oktober 2020.

Online-Antrag

Unter diesem Link können Sie den Heizkostenzuschuss auch bequem von zuhause aus online beantragen. Füllen Sie den Antrag online aus und laden Sie alle nötigen Nachweise und Dokumente einfach direkt hoch. Die Sozialabteilung der Stadt erhält dann ein E-Mail mit allen notwendigen Unterlagen und bearbeitet Ihren Antrag umgehend – eine persönliche Kontaktaufnahme ist somit nicht notwendig.

Die Höchstgrenze des monatlichen Nettohaushaltseinkommens beträgt: 

  • bei einer alleinstehenden Person 1.237 Euro netto,
  • bei Ehepaaren, Lebensgemeinschaften oder sonst zwei in einem gemeinsamen Haushalt lebenden erwachsenen, nicht Familienbeihilfe-beziehenden Personen 1.895 Euro netto,
  • bei einer alleinerziehenden Person mit einem Kind 1.515 Euro netto,
  • für jede weitere im Haushalt lebende Person höchstens 215 Euro netto.

Pro Person/Haushalt kann für die gesamte Heizperiode ein Zuschuss in Höhe von einmalig 270 Euro gewährt werden. Empfänger von Mindestsicherung beantragen den Heizkostenzuschuss direkt bei der Bezirkshauptmannschaft.

Weitere Informationen

Als Einkommen gelten alle Einkünfte aus selbständiger Arbeit, aus nicht selbständiger Arbeit, aus Gewerbebetrieben, aus Land- und Forstwirtschaft sowie aus Vermietung und Verpachtung. Zum Einkommen zählen somit insbesondere Löhne, Gehälter, Renten, Pensionen, Leistungen aus der Arbeitslosen- und der Krankenversicherung, weiters Wohnbeihilfen, Unterhaltszahlungen jeglicher Art, das Kinderbetreuungsgeld, Lehrlingsentschädigungen, Zivildienstentschädigungen bzw. Grundwehrdienerentgelt.

Nicht als Einkommen gelten Familienbeihilfen, Familienzuschüsse, Kinderabsetzbeträge, Studienbeihilfen, Pflegegelder, Zuschüsse im Rahmen der Unterstützung der 24-Stunden-Betreuung oder bei sonstiger ambulanter Pflege, Opferrenten nach dem Opferfürsorgegesetz sowie Grundrenten für Beschädigte nach dem Kriegsopferversorgungs- und Heeresversorgungsgesetz sowie die Einmalzahlung in Höhe von 450 Euro an arbeitslose Personen, die zwischen Mai und August 2020 zumindest 60 Tage Arbeitslosengeld oder Notstandshilfe bezogen haben. Unberücksichtigt zu bleiben haben auch allfällige Sonderzahlungen (13. und 14. Monatsgehalt) sowie Spesenersätze, Diäten und Kilometergelder. Tatsächlich geleistete Unterhaltszahlungen sind vom Einkommen bis zu einem Betrag von 150 Euro pro Unterhalt empfangender Person in Abzug zu bringen.

Sämtliche Einkommen bzw. zu leistende Unterhaltszahlungen sind durch aktuelle Unterlagen (z.B. Pensionsbezugsabschnitt, Gehaltszettel, Kontoauszug, Wohnbeihilfebestätigung) nachzuweisen.

Die Datenschutzerklärung finden sie unter diesem Link.

Weitere Auskünfte und Informationen erhalten Sie bei der Sozialabteilung, Tel 05576/7101-1224 oder E-Mail soziales@hohenems.at!