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Zusammen leben in Hohenems


Das Projekt „Zusammen leben in Hohenems“ wird durch den Europäischen Integrationsfonds kofinanziert
Das Projekt „Zusammen leben in Hohenems“ wird durch den Europäischen Integrationsfonds kofinanziert



Aufgrund der demographischen Entwicklung und der Alltagserfahrungen ergibt sich Handlungsbedarf in vielen Bereichen des gesellschaftlichen und politischen Zusammenlebens. Mithilfe von 13 Arbeitsgruppen werden in dem Projekt "Zusammen leben in Hohenems" unter starker Bürgerbeteiligung konkrete Leitlinien und ein Handlungsplan ausgearbeitet. Die Stadtvertretung befindet im  Frühjahr 2010 über die Umsetzung der Maßnahmen.


Hohenems stellt sich den Herausforderungen der Bevölkerungsentwicklung. Schon viele Jahre, ja Jahrhunderte ist Hohenems eine Stätte der Zuwanderung und des kulturellen Austausches. Ermöglichte vor 400 Jahren ein gräflicher Schutzbrief die Ansiedlung jüdischer BürgerInnen aus ganz Europa, führten in den letzten Jahrzehnten wirtschaftliche Gründe zur (Arbeits)Migration.

In den letzten drei Jahren sind in Hohenems fast 400 Menschen allein aus Drittstaaten (ohne EU-Staaten!) nach Hohenems zugewandert. Und von den 12.831 EinwohnerInnen am 1.1.2008 waren 2.150 oder 16,8% ausländische Staatsangehörige, davon 1.007 türkische Staatsangehörige. Etwa die Hälfte der Kinder des Jahrgangs 2007 hat einen familiären Hintergrund mit Zuwanderung. Daraus ist der Handlungsbedarf in verschiedensten Bereichen ersichtlich.

Gestaltungsraum
Was bedeuten diese nackten Zahlen für das Zusammenleben und Arbeiten, für den Zusammenhalt des Gemeinwesens und das Funktionieren ihrer Einrichtungen wie Kindergärten, Schulen, Spitäler und Stadtverwaltung? Was können Politik, Verwaltung und die Vereine wie auch jede und jeder Einzelne tun, diese Vielfalt im Alltag für alle erträglich und wenn möglich sogar gewinnbringend und interessant zu gestalten?

Leitlinien bis April 2010
Um diesen weltweit ähnlichen Entwicklungen Rechnung zu tragen hat die Stadtvertretung am 12. Mai 2009 das Projekt „Zusammen leben in Hohenems“ mit sehr hoher Zustimmung beschlossen. In der Zeit von Mai 2009 bis April 2010 werden Leitlinien und ein längerfristiger Handlungsplan für ein gelingendes Zusammenleben aller sozialer Gruppen in der Stadt erarbeitet. In- und Ausländer, alteingesessene Hohenemser und auch die erst vor kurzem zugezogenen Menschen sind eingeladen, ihre Meinung und Ideen einzubringen.

Die 13 Themengruppen sind offen zugänglich. Sie werden in je vier Treffen die Grundlagen erarbeiten. Der erweiterte Integrationsausschuss der Stadt führt diese zusammen, bewertet diese um die Ergebnisse der Stadtvertretung zur Beschlussfassung vorlegen, damit die Ideen nicht Luftschlösser bleiben, sondern auch Chancen auf Umsetzung bekommen. Die Leitlinien für das Zusammenleben in Hohenems können beim Bürgerservice bestellt oder auf dieser Seite  heruntergeladen werden.

E-Mail für Anfragen und Informationen: zusammenleben@hohenems.at

Zwischenbericht:
Die 79 Leitsätze die beginnend mit "Hohenems ist eine Zuwanderungsstadt" das gelingende Zusammenleben in Hohenems regeln sollen, wurden zwischen Juni und September 2009 in verschiedenen Themengruppen erarbeitet und in einer Stadtkonferenz zusammengeführt. Basis war eine sozialwissenschaftliche Analyse für Hohenems (Autor: August Gächter), die die demographischen Daten auswertete und den sich daraus ableitenden Handlungsbedarf verdeutlichte.

Das Bekenntnis der Stadt zur Gleichbehandlung, Förderung undgesellschaftlichen Teilhabe aller BürgerInnen gleich welcher Herkunft, die Schaffung von Rahmenbedingungen sowie Infrastruktur in Stadtteilen und die Einrichtung einer Koordinationsstelle für Integration und Zuwanderung sind klar definierte Aufgaben. Neben dem Bekenntnis zurdeutschen Sprache soll Migranten in Hohenems auch in punkto Informationen entgegengekommen werden: So sollen die vorhandenen Medienund Kommunikationsmittel wie der Veranstaltungskalender oder dieHomepage der Stadt entsprechend angepasst werden.
Details sind dem pdf auf "zusammen leben" (Link unten) zu entnehmen.

Am 16. Jänner fand die 2. "Stadtkonferenz" mit allen Mitwirkenden aus den Themengruppen statt. Diese Ergebnisse werden dann durch die Projektleitung und städtische Gremienweiter bearbeitet und von der Stadtvertretung als "Handlungsplan" beschlossen. Die große Abschlusspräsentation wird im Frühjahr 2010 durchgeführt.
 
DERZEIT   AKTUELL !
 
Bestimmen Sie die Maßnahmen mit, die die Stadt Hohenems für ein besseres Zusammenleben erarbeitet!
 
Von Montag, 25. bis Freitag, 29. Jänner 2010 sind alle BürgerInnen von Hohenems eingeladen, auf der Internetseite des Projektes „Zusammen leben in Hohenems“ www.hohenems.at, per E-Mail  oder per Fax ihre Kommentare zu dem Entwurf des Maßnahmenplans abzugeben. Bei der 2. Stadtkonferenz wurden bereits Kommentare und Bewertungen gesammelt, jetzt haben Sie die Chance!
Öffnen Sie das untenstehende Dokument "Maßnahmenplan 2010.doc", speichern Sie sie auf ihrem PC oder drucken Sie sie aus und ergänzen oder kommentieren Sie in einer anderen Farbe, wenn Sie mit dem Computer schreiben. Wir danken für Ihre Mitarbeit!

Kontakt: E-Mail: zusammenleben@hohenems.at  oder Fax: +43 5576 / 7101-1229

Links

Dokumente

Kontakt

Egon Berchtold
Egon Berchtold (Bürgerservice Wohnungs- und Sozialamt)
Tel: +43 5576 / 7101-1222
Fax: +43 5576 / 7101-1229

Inci Nihal Özcan
Inci Nihal Özcan (Bürgerservice Wohnungs- und Sozialamt)
Tel: +43 5576 / 7101-1220
Fax: +43 5576 / 7101-1229

Impressionen 2. Stadtkonferenz, 16. Jänner 2010

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